Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie in Österreich sind über 10.000 Menschen an den Folgen einer SARS-CoV-2-Infektion gestorben. Wie Innen- und Gesundheitsministerium am Donnerstag am Donnerstag meldeten, hat Österreich mit 10.026 registrierten Todesfällen die 10.000er-Marke überschritten. Am Mittwoch lag diese Zahl noch knapp unter 10.000.

Mit Donnerstag wurden in Österreich zudem 2.405 Corona-Neuinfektionen registriert, womit rund 7 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher nachweislich infiziert waren. Über 2.000 COVID-19-Patienten befinden sich aktuell in Spitalsbehandlung.

2.524 neue Fälle in 24 Stunden

Von Dienstag auf Mittwoch kamen innerhalb von 24 Stunden  2.524 neue Fälle hinzu, was über dem Wochenschnitt lag. Am heutigen Donnerstag liegt die Zahl der Neuinfizierten allerdings wieder um 12o Personen niedriger.

In der letzten Woche infizierten sich täglich 2.269 Menschen mit SARS-CoV-2. Die Sieben-Tages-Inzidenz betrug am Mittwoch 178,5 Fälle auf 100.000 Einwohner. Vor genau einer Woche waren noch 2.942 Neuinfektionen gemeldet worden, am 7. April 3.101 und Ende März waren es sogar 3.687 gewesen. Weiter rückläufig ist auch die Zahl der Menschen in Spitälern. Vor einer Woche mussten noch 2.300 Menschen im Krankenhaus behandelt werden, davon benötigten 586 intensivmedizinische Betreuung. Nunmehr liegen 2.008 Menschen in Spitälern, 556 davon auf Intensivstationen.

Corona-Todesfälle haben die 10.000er-Marke überschritten

Die Zahl der Todesopfer hat am heutigen Donnerstag die 10.000er-Marke überschritten. Am Mittwoch lag die Zahl der Coronavirus-Todesfälle noch bei 9.997, mit weiteren 29 bestätigten Fällen kletterte diese Zahl am Donnerstag auf über 10.000 an und liegt nun bei 10.026 Toten. Pro 100.000 Einwohner sind seit Beginn der Pandemie 112,3 Menschen an oder mit COVID-19 gestorben.

In Krankenhäusern werden derzeit 2.009 Personen behandelt, das sind um 103 weniger als am Dienstag. 557 Menschen werden auf Intensivstationen betreut. Diese Zahl sank seit Dienstag um acht, innerhalb der vergangenen Woche gab es einen Rückgang von 29 Patienten. Im besonders belasteten Wien lagen am Mittwoch 209 Patienten auf Intensivstationen, im Burgenland 24 und in Niederösterreich 116.

Insgesamt weiterhin rückläufige Zahlen

Am Mittwoch gab es in Österreich 26.836 aktive Fälle, um 279 weniger als am Dienstag. Genesen sind seit Ausbruch der Epidemie 563.256 Personen, innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden 2.764 als wieder gesund gemeldet.

Seit Dienstag wurden 262.443 PCR- und Antigenschnell-Tests eingemeldet. Davon waren 84.298 aussagekräftige PCR-Tests. Die Positiv-Rate der PCR-Tests betrug drei Prozent.

Teilweise bereits ein Viertel der Bevölkerung immunisiert

40.996 Impfungen sind am Dienstag durchgeführt worden. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 1.818.853 Menschen zumindest eine Teilimpfung erhalten: Das sind 20,4 Prozent der Bevölkerung. 738.950 und somit 8,3 Prozent der Österreicher sind bereits voll immunisiert.

Am höchsten ist die Durchimpfungsrate in Tirol mit 25,4 Prozent. Im Burgenland sind 24,1 Prozent der Bevölkerung geimpft, in Vorarlberg 23,4 Prozent. Nach Kärnten (22,3), Niederösterreich (21,9), Oberösterreich (18,7), Wien (18,5) und der Steiermark (18,2) bildet Salzburg das Schlusslicht mit einer Durchimpfungsrate von 17,2 Prozent.

Wien mit meisten Neuinfektionen

Die meisten Neuinfektionen gab es seit Dienstag in Wien, 521 neue Fälle kamen hinzu. Oberösterreich meldete 487 Neuinfektionen, die Steiermark 384, Niederösterreich 351 und Tirol 264. Salzburg verzeichnete 195 neue Fälle, Kärnten 147, Tirol 106 und das Burgenland 68. (APA / red)