Si vis pacem para bellum – wenn du den Frieden willst, dann bereite dich für den Krieg vor: Wie wichtig diese alte römische Weisheit ist, zeigen täglich die Schockbilder aus der Ukraine – kaum jemand hätte sich gedacht, dass in Europa im Jahr 2022 wieder Panzerschlachten und Artillerieduelle stattfinden. Oder auch Häuserkämpfe.

Das Training für militärische Ernstfälle wurde für alle europäischen Armeen plötzlich wieder wichtiger. Genau dafür hat nun das Bundesheer eine neue High-Tech-Anlage in Bruckneudorf im Burgenland in Betrieb genommen: Im etwa eine Million Euro teuren Gefechtsfeld-Simulator trainieren die Soldaten unter extremen Stress-Bedingungen ihr Verhalten im Gefecht und auch das absolut notwendige Teamwork.

So stehen die Soldaten mitten im Gefechtsfeld-Simulator

Training mit spektakulärem "IMAX-Kino"

Wie in diesem sensationellen “IMAX-Kino” für echte Soldaten gearbeitet wird, durfte jetzt exxpressTV miterleben. “Das Außergewöhnliche an diesem Simulator ist ja, dass wir hier auch brenzlige Situationen üben können, die auf einem Truppenübungsplatz nie nachzustellen wären”, erklärt Oberst Roland Schantl. Ein Beispiel: das Verhalten der vorrückenden Soldaten, wenn Zivilisten auf dem Schlachtfeld oder im Häuserkampf plötzlich auftauchen.

Wie das Training im Simulator abläuft, zeigt diesmal History Spezial auf exxpressTV und exxpress.at. Und exxpressTV liefert auch Bilder aus dem Simulator des Flakpanzers “Gepard” – immerhin werden diese älteren Panzer nun von der Bundeswehr nach Deutschland geliefert. Auch wenn das Freund/Feind-Erkennungssystem noch problematisch läuft und Munition fehlt.

Auch mit dem MG kann am neuen Simulator trainiert werden
Die Szenen für die Soldaten sind im Simulator absolut realistisch umgesetzt.