
Impfskeptische MFG schafft auf Anhieb Sprung in den Landtag
Sensation in Oberösterreich: Laut den ersten Hochrechnungen schafft die impfskeptische MFG um Spitzenkandidat Joachim Aigner den Einzug in den Landtag mit sieben Prozent. Unterdessen ist die Homepage der kleinen Partei zusammen gebrochen – offenbar war der Ansturm zu groß.
Sie haben es tatsächlich geschafft: Bei ihrem ersten Antreten in Oberösterreich hat die impfkritische MFG (“Menschen-Freiheit-Grundrechte”) den Einzug in den Landtag geschafft – und zwar deutlich! Laut ersten Hochrechnungen liegen sie bei mindestens sieben Prozent. Sie dürften dabei ordentlich Stimmen von den Freiheitlichen abgeschöpft haben, die sechs Mandate verlieren und nur noch auf 12 Sitze im nächsten Landtag kommen.
Wer sich nach den ersten Hochrechnungen über die MFG informieren wollte, musste sich aber gedulden: Die Homepage der Partei brach kurzzeitig unter dem Ansturm zusammen und war nicht mehr erreichbar.
Die NEOS müssen hingegen weiter zittern. Ob sie die Vier-Prozent-Hürde überschreiten, war am Nachmittag noch unsicher. 2015 waren sie mit 3,47 Prozent am Einzug gescheitert.
Kommentare
MFG wurde vermutlich gegründet um die FPÖ zu schwächen, das kennen wir ja schon von früher von der Haselsteiner Partei NEOS.
Jetzt müssen sie nur draufkommen wofür sie überhaupt sind…
Sie haben kein Programm, der einzige Zweck war der FPÖ zu schaden und das ist voll aufgegangen. Man sollte einmal die Geldgeber etwas durchleuchten, bei der Wien-Wahl war das wesentlich eindeutiger durch Strache und Co..