
"Regelrecht zerfleischt": Ganz Australien sucht den Hai, der einen jungen Schwimmlehrer tötete
Die tödliche Haiattacke, die Sydney seit beinahe 60 Jahren erlebt hat, war eine besonders grauenvolle: Nachdem am Mittwoch ein riesiger Hai das Leben eines jungen Schwimmlehrers (35) auf brutale Art beendete, steht ganz Australien unter Schock. Nun suchen die Behörden fieberhaft nach dem Raubtier, bei dem es sich vermutlich um einen großen weißen Hai handeln soll. Experten beruhigen jedoch: Diese Art von Attacke ist und bleibt extrem selten und eine Ausnahme.
Ganz Sydney steht unter Schock, nachdem es am Mittwoch nicht nur zu der ersten tödlichen Haiattacke seit fast 60 Jahren gekommen ist, sondern der Angriff auch mit besonderer Brutalität einherging. Zu der fatalen Begegnung zwischen dem Raubfisch und seinem Opfer war es am Mittwochnachmittag (Ortszeit) im südöstlichen Vorort Little Bay gekommen, wo der mittlerweile als Simon Nellist, ein 35 Jahre alter Tauchlehrer aus Großbritannien, identifizierte Mann plötzlich von dem großen Meerestier angegriffen wurde.
Ein Angler hatte die Attacke beobachtet und schilderte dem Sender ABC, dass er gesehen habe, wie ein großer Hai einen mit einem Neoprenanzug bekleideten Mann unter Wasser gezogen habe. “Als er untertauchte, gab es so viel Gespritze”, sagte der Angler. “Es war schrecklich. Ich zittere immer noch. Der Mann wollte schwimmen gehen und den Tag genießen, aber dieser Hai hat ihn getötet.” Auch die Rettungskräfte bestätigten die Brutalität der Attacke, nachdem menschliche Überreste im Meer gefunden worden waren: Der Mann habe “katastrophale Verletzungen” erlitten.
Nach Medienberichten soll der getötete Mann den Strand gut gekannt haben, er habe fast täglich ebendort, an dem sonst sehr idyllischen Strand an der australischen Ostküste seine Runden im Wasser gedreht. Am Mittwoch habe er für ein Wohltätigkeits-Schwimmen in der Region trainiert, das am Wochenende stattfinden sollte, aber nun abgesagt wurde.
🚨 The victim of a fatal great white shark attack in Australia has been identified.
— LADbible (@ladbible) February 17, 2022
Simon Nellist was mauled by the shark off Little Bay in east Sydney yesterday (Wednesday 16 February) in what was the first fatal attack in the city in 59 years.
More below: pic.twitter.com/EkROb7zj4W
Der Premierminister des Bundesstaates New South Wales, Dominic Perrottet, sprach von einer „schrecklichen Tragödie“. Statistiken zufolge handelte es sich um die erste tödliche Haiattacke in der Millionenmetropole Sydney seit 1963.
Ein Augenzeuge hatte dem Sender 9News gesagt, er habe Schreie gehört und einen mehr als vier Meter langen Weißen Hai im Wasser gesehen. Ein Fischer, der in der Nähe auf einem Felsen stand, berichtete, der Angriff habe sehr lange gedauert. “Der Hai hat einfach nicht aufgehört. Es war schrecklich.” Ein Experte bestätigte der ABC, dass alle Zeichen tatsächlich auf einen Weißen Hai hindeuteten: “Auf Grundlage von öffentlichen Filmaufnahmen und Augenzeugenberichten gehen Haiexperten davon aus, dass ein Weißer Hai, mindestens drei Meter lang, wahrscheinlich dafür verantwortlich war”, teilte eine Behörde mit
Following yesterday's fatal shark attack, the following beaches will be closed:
— NSW Police Force (@nswpolice) February 16, 2022
Bronte, Tamarama, Bondi, Coogee, Clovelly, Sth Maroubra, Little Bay, Malabar/Long Bay, La Perouse, Wanda, Elouera, Nth Cronulla and Cronulla
Please don't attempt to access the water at these beaches
Auch am Donnerstag suchten Einsatzkräfte in der Region weiter nach dem Hai. Dabei kamen auch Drohnen und eine sehr umstrittene Methode zum Einsatz: Seile mit Widerhaken. Gleich mehrere Seile seien um die Little Bay Beach gespannt worden, in deren Nähe sich die Haiattacke ereignet habe, teilte die Behörde mit. Diese sind mit Haken und Ködern versehen, mit deren Hilfe Haie eingefangen und in entferntere Gewässer gelockt werden können.
Strände in der Gegend vom berühmten Bondi Beach bis ins rund 30 Kilometer weiter südlich gelegene Cronulla wurden geschlossen, sollten aber am Freitag wieder öffnen.
Ein Lokalpolitiker erklärte, die gesamte Gemeinde sei erschüttert von dem Vorfall. “Es gibt immer Risiken im offenen Wasser, aber die wichtigste Botschaft, die wir für unsere Gemeinschaft haben, ist die, dass Haiangriffe – so tragisch dieser auch war – extrem selten sind.” Nach einer Statistik des Taronga Zoos war es die erste tödliche Hai-Attacke in Australien in diesem Jahr.
Kommentare
Hut ab vor jenen, die einen Hai-Angriff überlebt haben. Sie sagen aufrichtig, dem Hai gebe ich keine Schuld. So ist es: der Hai kommt nicht zum Strand Sonnenliegen, er geht auch nicht auf einen Drink an die Strandbar – wir gehen in sein Element, denn ein anderes hat er nicht. Nationalgraphic hat gezeigt, wegen der Haifischflossen werden jährlich 80 Mio. Haie getötet. Bis zu 100 Km lange Leinen werden mit Haken und Ködern ausgelegt, wo nicht nur Haie daran hängen bleiben. Schleppleinen sind nicht das einzige Problem, zig-lange Schleppnetze, die aus Materialermüdung reißen und am Meeresgrund liegen. Schwimmen diese Netze herum, verfangen sich weitere Tiere. Und was macht der MENSCH ? Er schaut zu und regt sich nur auf. Der Amazonas und andere Gebiete wie in Ostasien, da werden die Wälder umgeholzt. In Österreich werden Weideflächen umgewidmet und neuerding wird der WIENERWALD auch dem Boden gleichgemacht. AUSHOLZUNG nennt man das, damit für die rote Elite Wohnungen in der Natur errichtet werden können. Die Steinhofgründe wurden reduziert, weil ein SPÖ-naher Baugenossenschaft für die braven SPÖ-Soldaten in einer schönen Gegend errichtet werden konnten. Ein Genosse erzählte mir, als Vorwand gab man an, man benötigt 5000m2. Die Bürgerinitiative glaubte gesiegt zu haben, weil ungefähr 1000m2 verbaut werden durften. Tatsächlich brauchte man keine 5000m2 wirklich, aber mit so einem Trick kannst jede Bürgerinitiative ausnocken.
JA , Was glauben die den Alle ? 🤦♂️..Ein Hai ist nun mal ein Raubfisch , und keine Hauskatze …..wollen diese Trotteln den HAI vielleicht vor Gericht fuehren ? Und dann ins Gefaengniss…?
Nein , toeten wollen sie ihn , ..
Sein Lebensraum und REVIER ist nun mal das Meer , und nicht das Festland wie beim Menschen.
Darum : selber SCHULD !