
exxpress-Spezial zu Allerheiligen: Vorsorge für den Todesfall – Hinterbliebene entlasten
An Allerheiligen und Allerseelen gedenken wir unserer Verstorbenen – doch der Verlust einer geliebten Person bringt auch organisatorische und finanzielle Hürden mit sich. Experte Ernst Tamegger spricht bei exxpressTV über Vorsorge, Rechtliches und Grabpflege.
An Allerheiligen und Allerseelen erinnern wir uns an unsere Verstorbenen, aber der Tod bringt nicht nur emotionale, sondern auch organisatorische Herausforderungen mit sich. Ernst Tamegger, Spezialist für Bestattungsvorsorge, erklärt bei exxpressTV, wie man sich und seine Angehörigen durch frühzeitige Planung entlasten kann.
Die Bestattungsvorsorge entlastet Hinterbliebene sowohl finanziell als auch organisatorisch, erklärt Tamegger. Sie decke nämlich nicht nur die Kosten für Bestattung und Grabpflege, sondern stelle sicher, dass alle Abläufe geregelt sind: „Wenn mir dann was passiert, müssen sich meine Hinterbliebenen nicht darum kümmern, sondern die Versicherung deckt das alles ab.“
„Den letzten Teil vergisst man oft“
Besonders hilfreich sei es, wenn die Wünsche des Verstorbenen bereits dokumentiert sind – von der Wahl des Grabes bis hin zur Art der Bestattung. „Man kümmert sich um alles im Leben, aber um den letzten Teil vergisst man oft,“ betonte Tamegger.
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Kommentare
Ich habe selbst eine Sterbeversicherung umso früher der Beginn ist wird es natürlich günstiger und weiss auch nicht wann ich Ablebe. Meine Oma hat sich mit 76 abgesichert. Also es geht auch in hohen Alter. Die Kosten sind höher
Sterben muß man sich leisten können. Beginnt beim Grab, da gibt’s ja Horrorpreise, bis zur Bestattung selbst. Versicherung möchte ich nicht in Abrede stellen, aber da muß man schon sehr zeitig anfangen einzubezahlen. Viele haben nicht einmal eine Haushaltsversicherung, geschweige Gedanken für die Bestattung. Jeder verdient auch nicht gerade viel, somit ist der Gedanke eher aufs Leben ausgerichtet. Gesamt, zu teuer!
Wie wäre es damit,die PV deckt diese Kosten ab,wenn jemand vor Antritt stirbt,dann wäre das sogar selbstverständlich,außerdem könnte man das ganze vereinheitlichen,wenn die Särge und Urnen im Großhandel besorgt werden und der Rest,geht es sicher um 2000 Euro auch,nicht runde 6 tausend, außerdem gibt es genug Leute,die Erben nach den Angehörigen
nur die Schulden oder der Vater hat sich aus dem Staub gemacht, manchmal auch die Mutter,so jemanden gegenüber sollte niemand verantwortlich sein.
Daß die Sterbeversicherung im besten Fall ein Nullsummenspiel ist, sollte mittlerweile bekannt sein. Und ein wenig Verantwortung ist den Hinterbliebenen schon zumutbar.
Sehe ich auch so, zumal ein großer Teil der vorerst “Hinterbleibenden” ohnehin zur Generation aus teilzeitbeschäftigten (wenn denn überhaupt) Erbenden gehört. Eine kleine, mehrtägige Störung der WorkLife-Balance, verursacht durch das ersehnte Dahinscheiden des Erblassers ist daher schon zumutbar…(etwas bissig und verkürzt dargestellt, aber gewiss mit einen Körnchen Wahrheit ausgestattet).