
Marokko schockt die Fußball-Welt: Spanien im Elfmeterschießen ausgeschieden
Marokko hat die Fußball-Welt geschockt und steht als nächster Viertelfinalist der Fußball-Weltmeisterschaft fest. Spanien ist im Elfmeterschießen ausgeschieden. Die Elf von Luis Enrique hat drei Elfmeter verschossen.
Es ist die nächste faustdicke Sensation bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar. Marokko konnte Spanien im Achtelfinale nach Elfmeterschießen bezwingen und steht damit im Viertelfinale. Marokko konnte sich im Elfmeterschießen mit 3:0 durchsetzen. Die Mannschaft von Luis Enrique lieferte eine schwache Vorstellung ab und verschoss zu allem Überfluss auch noch drei Elfmeter. Im Viertelfinale bekommt es Marokko nun mit dem Sieger aus dem Duell Portugal gegen Schweiz zu tun.
Spanien tat sich über weite Strecken schwer. Zwar hatte der Weltmeister von 2010 lange Ballbesitzphasen. Wirklich viel sprang dabei allerdings nicht heraus. Die Enrique-Elf agierte statisch und ideenlos. Für Marokko war es hingegen ein leichtes, die Offensivbemühungen der Spanier zu verteidigen. Die Nordafrikaner wurden bei Kontern immer wieder gefährlich.
So klopften die Marokkaner durch einen Hakimi-Freistoß (12.) sowie einen Aguerd-Kopfball aus fünf Metern (42.) am Tor der Iberer an, beide Male ging der Ball knapp drüber. Bei einem Weitschuss von Bayern-Profi Noussair Mazraoui musste Spanien-Goalie Unai Simon nachgreifen (33.). Für die Enrique-Elf hatte Marco Asensio mit einem Schuss ans Außennetz aus spitzem Winkel die beste Möglichkeit in der ersten Hälfte (26.). Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild zunächst nicht: Spanien hatte zwar mehr Ballbesitz, doch Marokko präsentierte sich weiter ungemütlich und gewann mehr Zweikämpfe.
Spanier schmeißen die Nerven weg
Einen Freistoß von Leipzig-Profi Dani Olmo musste Bounou in der 55. Minute wegfausten, es war der erste Schuss der Spanier aufs Tor. Auch nach der Einwechslung von Torjäger Alvaro Morata fehlte dem Favoriten die zündende Idee, zwingende Chancen waren Mangelware. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit blockten die Marokkaner in höchster Not einen Schuss von Nico Williams (88.), ein Morata-Kopfball ging weit drüber (91.). Bei einem Olmo-Freistoß musste sich Bounou auszeichnen (95.).
In der Verlängerung hatte Walid Cheddira die Führung auf dem Fuß, Simon konnte den zu zentral platzierten Schuss aber mit dem Fuß parieren (104.). Im Elfmeterschießen blieben die Marokkaner eiskalt, während die Spanier ihre Nerven verloren.
Kommentare
Diese Elfer waren wie Rückgaben. Kein Landesligagoalie hätte damit ein Problem gehabt. Wollten die überhaupt treffen?
Das heißt dann wohl, dass heute in einigen europäischen Städten wieder ein paar Autos brennen werden.
Spanien unter Enrique ist meines Erachtens kein richtiges Team mehr.
Luis Aragones hat es 2007 geschafft aus den Spielern von FC Barcelona und Real Madrid ein wunderbares Team mit Gemeinschaftsgeist und freundschaftlicher Verbundenheit zu formen. Das war die Basis für die Erfolge von 2008 bis 2012.
Luis Enrique hingegen versuchte, das spanische Team mehr oder weniger in einen zweiten FC Barcelona zu verwandeln und so weit es geht Spieler von Real Madrid außen vor zu lassen.
Mit La Masia-Kindergarten, ein paar alten Don Quijotes und Spielern in schwacher Form kommt man halt nicht weit bei einer WM.
ich hoffe, die marokkanischen Fans in Spanien feiern friedlicher als in Belgien und den Niederlanden.
Das Hauptziel bei denen ist der Sieg gegen Christen.
Unertrögliches Religion.