FPÖ baut Vorsprung weiter aus: Die Koalition kann machen, was sie will, an die FPÖ kommt keine der regierenden Parteien auch nur annähernd heran. Das zeigt die neueste INSA-Umfrage im Auftrag des exxpress ganz deutlich. Die Dreierkoalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS kommt mit zusammen 52 Prozent weiter auf eine Mehrheit an Wählerstimmen. Deutlich mehr Zustimmung hätte allerdings eine Zweierkoalition mit der FPÖ. Eine Regierung der Freiheitlichen mit der ÖVP hätte 55 Prozent der Wähler hinter sich.

Senkung der Strafmündigkeit: Die Jugendgewalt in Österreich wird immer schlimmer, die Zahlen explodieren, die Täter werden immer jünger. Um der wachsenden Jugendkriminalität entgegenzuwirken, werden die Stimmen für eine Senkung der Strafmündigkeit auf 12 Jahre immer lauter.

Soll Europa Trump umgarnen? Vor dem Hintergrund des Zollstreits mit den USA reist EU-Handelskommissar Maros Sefcovic am Montagnachmittag nach Washington. Dort trifft er am Dienstag US-Handelsminister Howard Lutnick und Trumps Handelsbeauftragten Jamieson Greer. Die EU hatte Gegenzölle auf US-Stahl und Aluminium angekündigt, deren Einführung aber vergangene Woche um zwei Wochen verschoben.

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Kommentare

  • Mathilde sagt:

    Wieder eine tolle Diskussion und danke für die Info, worauf man sich am nächsten Tag freuen kann!!!!!

  • bacterium sagt:

    Ja, es ist ein denkbares Szenario, dass die FPÖ bei den nächsten Wahlen um die 40% einfährt, zB wenn sich die Regierungsparteien ext rem däm lich anstellen. Es ist aber ein ebenso denkbares Szenario, dass sie keine gröberen Fehler machen, möglicherweise sogar ein paar Dinge auf die Reihe bekommen, und in fünf Jahren mit neuen Spitzenkandidaten (zB Hattmannsdorfer für ÖVP) antreten. Und dann? Ach was, auch wenn die FPÖ in der nächsten Regierung wieder nicht den Kanzler stellt, werden sich sicher noch immer ein paar Schwätzer finden, die es super finden, dass Herr Kickl 2025 zu feig war, aus durchaus nicht optimalen Bedingungen in Regierungsverantwortung das Beste daraus zu machen.

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  • p08 sagt:

    afuera – spanisch, hinaus ,raus, weg, etc
    afuego – spanisch, feuer
    hr. piesczek – schweigen ist gold

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  • Vorurteile sagt:

    kern@ Leider lebt nicht jeder im Wolkenkuckucksheim. Wer konnte sich vor 55 Jahren eine Privatschule leisten? Und nicht vergessen, in dieser Zeit und davor, war schon ein Kind einer alleinstehenden Mutter mit Vorurteilen behaftet und wurde als Asozialer behandelt. Sogar vom Pfarrer gab es für den “Bankert” den verbrannten Germteigkrampus. Kinder, die aus einer verarmten oder kinderreichen Familie kamen, wurden im Vorhinein als nicht beachtenswert und nicht förderungswürdig abgestempelt. Diese Zeiten sind Gott sei Dank zum größten Teil vorbei.

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    1. kern sagt:

      @Vorurteile – Ich möchte nicht behaupten, dass alles Gut war. In den frühen 80er Jahren war das Thema – Soll Haushalt in Verbindung mit Kindererziehung egal ob Mann oder Frau als selbstständiger “Job” icl Pensionszeit, Arbeitslosengeld und Krankenkasse bezahlt werden oder nicht. Man entschied sich dagegen. Es wäre damit auch die bis heute andauernde finanzielle Schlechterstellung von Alleinerziehern vom Tisch gewesen. Kann mich noch daran erinnern, weil es Thema im Wirtshaus war.

  • kern sagt:

    Mit der Strafmündigkeit herummurksen bringt noch mehr Schaden. Wir hatten vor 55 Jahren vier Heimkinder in der Volksschule. Der Rest der Kinder wurde in der Familie großgezogen, wobei mit wenigen Ausnahmen ein Eltern oder Großelternteil ausschließlich für das Kind da war. Die Eltern konnten und wurden strafrechtlich belangt, wenn das Kind misst baute. Wenn es damals Probleme gab, in punkto Benehmen, Anstand, Respekt und Gesetz, waren es zu 99% die Heimkinder. Heute hat Österreich zu 90% Heimkinder. Kindergrippe, Kindergarten, Vorschule usw. Dazu kommen heute noch Eltern, die ebenfalls schon nicht mehr in einer funktionierenden traditionellen Familie aufgewachsen sind. Jetzt hat die ÖVP stolz verkündet, dass ein zweites Kindergartenjahr verpflichtend wird. Zusammengefasst kann ich sagen, dass ich in Österreich heute kein Kind mehr aufziehen würde. Meine beiden sind inzwischen lange erwachsen. Eines in Argentinien und eines in Südafrika, verheiratet mit Kindern und Hochschulabschluss. Beide waren nie in einem Kindergarten oder sonstiger Institution vor Beginn der (privaten) Volksschule.

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    1. Bauer aus NÖ sagt:

      Hätte, hätte Fahrradkette. Umfrage ist nicht regieren. Es ist schei……egal was die FPÖ, Heinzlmaier, Markel, Grosz, Westenthaler, undundund….. sagen. Sie hätte die Möglichkeit gehabt, Chance nicht genutzt, aus und vorbei. Ihr könnts euch in 5 Jahren wieder melden.

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      1. Jawoll @Bauer.... sagt:

        ….jetzt wirst du von deinen Freunden in Brüssel vertreten – jetzt wirst du reich, unabhängig und … fremdbestimmt ! Genau DAS wolltest du doch, gell !? Gut so , vergrab dich im eigenen Acker, Liebster !! 🙂

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        1. Füllhorn leer sagt:

          Dafür gibt es Geld ohne einen Finger zu rühren. Förderungen für brachliegende Felder, für umwelt- und gesundheitsschädliche Windräder auf dem eigenen Acker…. für den Bauern passt es. Noch!

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          1. @Jawoll sagt:

            Ich dachte mir gehts jetzt besser, weil in NÖ die FPÖ mitregiert. Mitnichten ! Von deren Symbolpolitik (Kopftuch, Ausreisezentrum,….) hab ich genau gar nichts.
            Also sagen sie mir, was bringt mir eine FPÖ ? Aber vielleicht haben sie ja 50 Euro vom Coronafond zurückbekommen und sind daher so begeistert. Und außerdem macht sie jetzt in NÖ genau das mit den Krankenanstalten, was sie in der Steiermark so verteufelt hat.

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  • rudi1234 sagt:

    Kickl durchschaute offenbar den Plan der ÖVP, die den braven Brunner als Kommissar entsorgte sowie sehr wohl das Ausmaß der wahren Schulden kannte und deshalb der FPÖ das Finanzministerium aufhalsen wollte, um damit die FPÖ nachhaltig zu ruinieren.

    Zitat:
    Der Konsolidierungsbedarf beim Budget ist für die Regierung noch einmal dramatisch gestiegen. War man bisher davon ausgegangen, dass man gut 6,3 Milliarden Euro einsparen muss, um ein EU-Defizitverfahren zu vermeiden, hat sich die Summe nun fast verdoppelt. Wie der „Standard“ berichtet, sieht Fiskalrat-Chef Christoph Badelt vier bis fünf Milliarden an weiterem Konsolidierungsbedarf. Entsprechende Informationen gab er heute dem Budgetausschuss.

    Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) scheint die Rechnung nachvollziehen zu können. Laut „Standard“ meinte er, dass bis zu sechs zusätzliche Milliarden notwendig sein könnten.

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    1. Huach zua Zauberer sagt:

      Jeder, der noch bei Verstand ist hat ebenso durchschaut, dass die Schulden nicht vom Himmel gefallen und somit die FPÖ keinesfalls in die Zange zu nehmen wäre. Das wäre nicht auf deren Mist gewachsen, so leicht täuschen lassen sich überhaupt die Fpö Wähler nicht.

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