Es ist ein Wort, das in Großbritannien lange undenkbar schien: Bürgerkrieg. Doch seit den Ausschreitungen des Sommers 2024, seit den Gaza-Protesten, seit den Debatten über Migration, Islamismus und „Two-tier policing“ – also dem Vorwurf, die Polizei messe mit zweierlei Maß – taucht der Begriff immer wieder auf. Nun hat der Tod von Henry Nowak die Debatte neu entfacht.

„I can’t breathe“ – und die Polizei legt ihm Handschellen an
Nowak war 18 Jahre alt, britischer Staatsbürger mit polnischen Wurzeln und Student in Southampton. Am 3. Dezember 2025 wurde er nach einem Abend mit seiner Universitäts-Fußballmannschaft niedergestochen. Der Täter, Vickrum Digwa, 23, wurde Ende Mai wegen Mordes zu lebenslanger Haft mit mindestens 21 Jahren verurteilt. Auch Digwas Mutter Kiran Kaur wurde verurteilt: Sie hatte die Tatwaffe vom Tatort entfernt und zu Hause versteckt.
Doch erst die Bodycam-Aufnahmen machten aus dem Mordfall ein politisches Erdbeben. Nowak lag schwer verletzt am Boden, sagte, er sei erstochen worden und könne nicht atmen. Ein Beamter soll geantwortet haben: „I don’t think you have, mate.“ Die Polizisten glaubten zunächst Digwa, der behauptet hatte, Nowak habe ihn rassistisch beleidigt und angegriffen. Diese Rassismusbehauptung wies das Gericht später zurück. Trotzdem behandelten die Beamten den blutenden Studenten zunächst wie einen Verdächtigen – und legten ihm Handschellen an.
Nach Angaben seines Vaters flehte Nowak die Beamten neun Mal an: „I can’t breathe.“
Genau diese Worte wurden schon nach dem Tod von George Floyd 2020 zum weltweiten Symbol. In Großbritannien blieb die politische Reaktion auf Nowak aber monatelang aus. Für viele Briten wurde der Fall deshalb zum Symbol einer tieferen Krise: dem Verdacht, dass staatliche Institutionen aus Angst vor Rassismusvorwürfen objektive Gefahrensituationen falsch bewerten.
Der Fall Henry Nowak Wenn Linke Toleranz Toetet__trashed
Der Täter, die Lüge, die Waffen
Im Prozess zeichnete die Staatsanwaltschaft das Bild eines Mannes mit langjähriger Faszination für Messer und Waffen. Digwa „trainiere mit Waffen, schlafe in einem Zimmer voller Waffen und suche auf seinem Handy nach Waffen“, hieß es von Seiten der Anklage.
Besonders empörend wirkt für viele Briten der weitere Vorwurf: Der Täter habe nicht nur zugestochen. Er habe den Sterbenden auch noch durch eine falsche Rassismusbehauptung zum Verdächtigen gemacht. Der Staat, so der Vorwurf, habe in den entscheidenden Minuten die Rollen vertauscht.
Unfassbar Die Welt Ist Schockiert Ueber Henry Nowaks Tod
Polizei unter Druck
Die Polizei hat sich in der Zwischenzeit dafür entschuldigt, auf die falschen Angaben des Täters hereingefallen zu sein. Doch die entscheidende Frage bleibt: Warum glaubten die Beamten dem Täter schneller als dem schwer verletzten Opfer?
Die Behörde hat sich selbst an das Independent Office for Police Conduct (IOPC) gewandt. Eine unabhängige Untersuchung soll die Abläufe rekonstruieren. Dabei geht es auch um die Frage, ob Polizeiverhalten oder Verzögerungen bei medizinischer Hilfe zum Tod Nowaks beigetragen haben könnten.
Für Kritiker ist der Fall ein Beleg für ein größeres Problem: Die Polizei sei nicht mehr nur Hüterin von Recht und Ordnung, sondern zunehmend Akteurin gesellschaftspolitischer Agenden.
Besonders umstritten sind sogenannte „nicht strafbare Hassvorfälle“. Dabei dokumentiert die Polizei auch Vorfälle, die keine Straftaten sind, aber subjektiv als Hass empfunden werden. So entsteht der Eindruck: Empfindungen und ideologische Sensibilität wiegen manchmal schwerer als objektive Gefahr.
Mord An Henry Nowak Wuetende Menge Liefert Sich Kaempfe Mit Polizei
Vertrauen stürzt ab
Der Fall trifft auf eine ohnehin angeschlagene Stimmung. Laut einer Auswertung auf Basis von YouGov-Daten bewerteten 2019 noch 72 Prozent der Briten die Arbeit ihrer Polizei positiv. 2024 waren es nur noch 54 Prozent.
Der Rückgang hat viele Ursachen: George-Floyd-Debatten, politische Symbolik der Polizei, Vorwürfe selektiver Härte, Grooming-Gangs, Versäumnisse vor dem Terroranschlag von Manchester und die Debatten nach Southport.
Immer wieder lautet der Vorwurf: Behörden hätten aus Angst vor Diskriminierungsvorwürfen zu spät, zu schwach oder falsch reagiert.
Henry Nowaks Fall war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.

Southampton brennt vor Wut
Nach der Urteilsverkündung eskalierte die Lage in Southampton. Mehr als tausend Menschen versammelten sich vor der Polizeiwache Southampton Central. Es gab eine Schweigeminute. Immer wieder waren „Shame on you“-Rufe zu hören. Unter den Demonstranten waren auch Mitglieder der polnischen Gemeinschaft – Nowak war ein britischer Staatsbürger mit polnischen Wurzeln.
Demonstranten forderten Polizisten auf, niederzuknien. Andere riefen „I can’t breathe“. Zur Menge sprachen auch rechte Aktivisten wie Tommy Robinson und Laurence Fox.
Später kippte die Stimmung. Eine Gruppe zog in den Stadtteil Portswood, nahe dem Tatort. Polizisten in Schutzausrüstung wurden mit Stühlen, Dosen und Leuchtraketen beworfen; mehrere Einsatzfahrzeuge mussten zurückweichen. Nach Polizeiangaben wurden rund ein Dutzend Beamte und ein Polizeihund verletzt, zwei Personen festgenommen.
Innenministerin Shabana Mahmood verurteilte die Ausschreitungen als „völlig inakzeptabel“. Die Familie Nowak hatte ausdrücklich darum gebeten, Henrys Tod nicht für weitere Spaltung, Hass oder Gewalt zu missbrauchen. Doch die Straße reagiert mit Wut auf Polizei und Staat.
Starmer: Erst Schweigen, dann Empörung
Besonders heftig ist der Vergleich mit dem Afroamerikaner George Floyd. Als Floyd 2020 in Minneapolis starb, reagierte Keir Starmer, damals Oppositionsführer, sofort. Er kniete öffentlich nieder. Das Foto ging um die Welt.
Henry Nowak starb am 3. Dezember 2025. Starmer schwieg monatelang. Die Begründung: Öffentliche Aussagen könnten das laufende Verfahren beeinflussen.
Erst nach dem Urteil und nach der Veröffentlichung des Bodycam-Materials meldete sich Starmer zu Wort. Das Material sei erschütternd. Die Polizei müsse ernste Fragen beantworten – auch dazu, wie Rassismusvorwürfe die Entscheidungen der Beamten beeinflusst hätten. Beim Ansehen der Aufnahmen sei ihm, sagte Starmer, als Vater eines 17-Jährigen „krank“ geworden.
Für seine Kritiker kam das zu spät.
Keir Starmer Kniete Fuer George Floyd Schwieg Aber Monatelang Zu Henry Nowak
Farage: Weiße Leben zählen genauso
Nigel Farage, Chef von Reform UK, griff den Fall auf. Er sprach von einer Zweiklassengesellschaft, in der die Rechte weißer Menschen weniger zählten als jene ethnischer Minderheiten.
Sein Kernsatz: Es brauche ein Ende „anti-weißer Vorurteile“ und die Anerkennung, dass „weiße Leben genauso viel zählen wie schwarze Leben“. Den Generalstaatsanwalt forderte Farage auf, das Strafmaß von mindestens 21 Jahren als zu milde zu überprüfen.
Farage lobte die Familie Nowak für ihre würdevolle Haltung. Zugleich rief er andere dazu auf, mit „reiner, eiskalter Wut“ („pure cold rage“) zu reagieren.
Starmer verurteilte das scharf. Farage „nutze die Tragödie aus“, um Spaltung zu erzeugen, sagte der Premier. Gerade weil Henrys Familie um Mäßigung gebeten habe, müssten Politiker diesen Wunsch respektieren.
Farage konterte: Nach George Floyd habe Starmer binnen weniger Tage gekniet. Bei Henry Nowak habe die politische Klasse geschwiegen.

Starmer greift Musk an
Auch Elon Musk mischte sich ein. Im Fall Nowak nannte er das Verhalten der beteiligten Beamten „disgusting“, forderte ihre Entlassung und bot an, eine zivilrechtliche Wrongful-Death-Klage zu finanzieren. Schon 2024 hatte Musk nach Ausschreitungen in Großbritannien geschrieben, Bürgerkrieg sei „unausweichlich“.
Premier Keir Starmer warf Musk nun vor, erneut in die britische Politik einzugreifen und Spaltung zu schüren. Die Briten seien vernünftige, tolerante Menschen, sagte Starmer. Bei einem Fall wie Henry Nowak müsse man ruhig reagieren – so wie Henrys Familie.
Damit wurde aus einem Mordfall eine Debatte über Polizei, Rassismus, Migration, religiöse Sonderrechte, nationale Identität – und den Einfluss von X auf britische Innenpolitik.
X als Brandbeschleuniger
Die Bodycam-Aufnahmen machten den Fall zum nationalen Symbol. Auf X verbreiteten sich die Szenen binnen Stunden: Nowak am Boden, seine Worte „I’ve been stabbed“ und „I can’t breathe“, die Beamten, die ihm nicht glauben – und schließlich die Handschellen. Sofort zogen viele Nutzer den Vergleich zu George Floyd.
Die Proteste in Southampton wurden ebenfalls über X verbreitet: „I can’t breathe“-Rufe, Forderungen an Beamte, für Nowak niederzuknien, später Angriffe auf Polizisten und brennende Müllcontainer. Zugleich warnte die Polizei vor Selbstjustiz: Im Netz kursierten Namen, Fotos und Adressen von Beamten – teils von Polizisten, die gar nicht am Einsatz beteiligt gewesen sein sollen. Auch Todesdrohungen gegen Unbeteiligte gingen ein. So wurde X selbst Teil der Geschichte.

Sikh-Stimmen warnen vor Kollektivschuld
Der Fall entfachte auch eine Debatte über den Kirpan, den zeremoniellen Dolch der Sikhs. Im Zentrum steht die Tatwaffe. Vor Gericht war von einer 21 Zentimeter langen Klinge die Rede. Ob es sich dabei tatsächlich um einen Kirpan handelte, ist juristisch umstritten.
Sikh-Organisationen warnen davor, eine ganze Gemeinschaft für das Verbrechen eines einzelnen Mannes verantwortlich zu machen. Nach dem Prozess berichteten Sikh-Verbände zudem von einem starken Anstieg anti-Sikh-Hassdelikte.
Der Kirpan sei kein Modeaccessoire, sondern ein religiöses Symbol. Zehntausende gesetzestreue Sikhs trügen ihn seit Jahren ohne Zwischenfälle. Der Supreme Sikh Council kündigte an, Schutzvorkehrungen rund um das Tragen zeremonieller Messer zu überprüfen.
Migration wieder größte Sorge
Dass der Fall so stark verfängt, liegt auch an der Stimmung im Land. Laut Ipsos Issues Index vom Mai 2026 ist Immigration wieder die größte Sorge der Briten.
41 Prozent nannten Zuwanderung als wichtiges Problem – neun Punkte mehr als im April. Damit liegt Migration vor Wirtschaft, Inflation und NHS. Bei Anhängern von Reform UK nannten sogar 83 Prozent Immigration als zentrales Problem.
Hinzu kommt wirtschaftlicher Pessimismus. Nur neun Prozent der Briten erwarten eine Verbesserung der Wirtschaft in den kommenden zwölf Monaten. 73 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung.
Ein Land diskutiert das Undenkbare
Der Fall trifft auf eine Debatte, die in Großbritannien längst läuft: Bürgerkrieg.
Der Konfliktforscher David Betz, Professor für Kriegsstudien am King’s College London, warnt, in Westeuropa seien fast alle strukturellen Voraussetzungen für einen Bürgerkrieg erfüllt. Gemeint ist nicht der sofortige Zusammenbruch des Staates, sondern ein Szenario wachsender innerer Gewalt: urbane Aufstände, ethnisch-religiöse Konflikte, Angriffe auf Infrastruktur, Vertrauenszerfall und Kontrollverlust in bestimmten Räumen.
Für Betz ist Großbritannien besonders gefährdet. Dort verdichteten sich mehrere Konfliktlinien: Masseneinwanderung, kulturelle Entfremdung, islamistische Mobilisierung, Gaza-Proteste, wirtschaftlicher Abstieg und Vertrauensverlust in Politik, Medien, Polizei und Justiz.
Sein zentraler Satz: Ein Aufstand entsteht, wenn Menschen glauben, dass Veränderung innerhalb der bestehenden Spielregeln nicht mehr möglich ist.
„Wählen bringt nichts“
Für Betz ist nicht Armut allein entscheidend, sondern die Lücke zwischen Erwartung und Realität. Bürger erwarten Sicherheit, Wohlstand, faire Regeln und politische Mitsprache. Wenn Migration außer Kontrolle scheint, Wohnraum unerschwinglich wird und Wahlen keine Kursänderung bringen, wächst der Sprengstoff.
Die gefährlichste Überzeugung sei deshalb nicht links oder rechts, sondern: „Wählen bringt nichts.“
Viele Briten hätten jahrelang Parteien gewählt, die Kontrolle über Migration versprachen. Tatsächlich aber sei die Einwanderung weiter stark gestiegen. Für Betz ist Masseneinwanderung im Vereinigten Königreich kein Projekt der Bevölkerung, sondern der Eliten.
Das Ergebnis: Bürger fühlen sich entmachtet. Der Staat erscheint nicht mehr als Ausdruck des Gemeinwillens, sondern als Apparat gegen große Teile der Bevölkerung.
„Downgrading“: Die Angst der Mehrheit
Ein Schlüsselbegriff in Betz’ Analyse lautet „Downgrading“: das Gefühl einer bisherigen Mehrheitsgesellschaft, kulturell und politisch abgewertet zu werden.
Sprache, Werte und Prioritäten der einheimischen Bevölkerung seien nicht mehr selbstverständlich maßgeblich. Dazu kommt die demografische Entwicklung: In Großbritannien wird damit gerechnet, dass die einheimische Bevölkerung in den kommenden Jahrzehnten zur Minderheit im eigenen Land werden könnte.
Für Betz ist das politischer Sprengstoff. Wenn eine große Gruppe glaubt, dauerhaft Status und Einfluss zu verlieren, kann daraus eine Revolte gegen Eliten entstehen – oder Gewalt entlang ethnischer Bruchlinien.
Richard Kemp warnt vor „physischem Bürgerkrieg“
Noch drastischer formuliert es der frühere britische Oberst Richard Kemp. Er sprach nicht nur von möglichen Unruhen, sondern von einem „Bürgerkrieg im Vereinigten Königreich in den kommenden Jahren“.
Kemp meint ausdrücklich einen „physischen Bürgerkrieg“ – etwas, das „eher Nordirland ähnelt, aber in viel intensiverem Ausmaß“.
Als Konfliktlinien nennt er ein Dreieck aus Teilen der einheimischen Bevölkerung, Teilen der Einwandererbevölkerung und dem Staat selbst.
Seine Analyse: Masseneinwanderung, Islamisierung, überlastete Schulen, Spitäler und kommunale Dienste, zunehmende Spannungen und politische Führungsschwäche hätten das Land in eine explosive Lage gebracht.
Besonders gefährlich sei aus seiner Sicht eine faktische Allianz aus radikaler Linker und islamistischen Extremisten. Die Gaza-Proteste seien nur der sichtbare Mobilisierungspunkt. In Wahrheit gehe es um mehr: um den Niedergang des Westens.
Gaza als britisches Innenproblem
Auch Betz sieht in Großbritannien eine neue Konfliktlinie: eine muslimische politische Bewegung, die faktisch wie eine Ein-Themen-Partei agiere – mit Fokus auf internationale muslimische Interessen, derzeit vor allem Gaza. Damit wird ein außenpolitischer Konflikt zum innenpolitischen Spaltpilz.
Die Gaza-Proteste auf britischen Straßen zeigen für Kritiker, wie stark importierte Konflikte, religiöse Identität und britische Innenpolitik inzwischen verschmelzen.
Kemp geht noch weiter: Im Parlament säßen bereits Abgeordnete mit islamistisch geprägter Gaza-Agenda, und es könnten mehr werden. Seine Sorge: Die politische Ordnung verändert sich nicht nur durch Straßenproteste, sondern auch von innen.
Moderne Bürgerkriege beginnen nicht mit Panzern
Dass ethnisch-religiöse Spannungen in Großbritannien nicht nur Theorie sind, zeigte Leicester. Dort kam es zu Gewalt zwischen hinduistischen und muslimischen Gruppen.
Der Fall zeigt: Konflikte verlaufen nicht immer einfach zwischen Einheimischen und Migranten. Sie können auch zwischen Minderheitengruppen ausgetragen werden – mitten in britischen Städten.
Betz warnt vor einer neuen Form des Konflikts. Moderne Bürgerkriege im Westen müssten nicht mit Panzern und Milizen beginnen.
Sie könnten mit Unruhen, Sabotage und Kontrollverlust in Städten anfangen. Moderne Städte seien hochkomplexe, aber fragile Systeme. Stromnetze, Glasfaserkabel, Bahnlinien, Flughäfen, Lieferketten – all das könne durch kleine entschlossene Gruppen empfindlich getroffen werden.
Die Botschaft: Man braucht keine Armee, um ein hochvernetztes Land zu destabilisieren. Es reicht, kritische Infrastruktur zu treffen – und das Vertrauen weiter zu zerstören.
Kein Bürgerkrieg – aber gefährliche Erosion
Die britische Regierung widerspricht der Bürgerkriegsrhetorik entschieden. Großbritannien sei kein zerfallener Staat. Es gebe keine bewaffneten Milizen, keine Frontlinien, keine territoriale Spaltung. Institutionen, Gerichte, Polizei und Armee funktionierten.
Doch die Frage bleibt: Warum verfängt die Warnung überhaupt? Warum löst sie Nervosität aus – und nicht bloß Gelächter?
Großbritannien steht nicht nachweislich unmittelbar vor einem Bürgerkrieg. Aber es erlebt eine gefährliche Erosion.

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