Die “Kleine Zeitung” bekommt mit Oliver Pokorny einen neuen Chefredakteur. Er folgt mit 1. Juli auf Hubert Patterer, der seit 2006 an der Spitze der Redaktion steht und sich künftig als Herausgeber bei der reichweitenstarken Zeitung betätigt. Entsprechende Medienberichte bestätigte die Styria Media Group, zu der die “Kleine Zeitung” gehört, am Dienstag in einer Aussendung. Teil der Chefredaktion werden zudem Christina Traar und Wolfgang Fercher.

Von der Spitze der Steirer-"Krone" an die Spitze der "Kleinen"

Pokorny ist seit 2024 bei der “Kleinen Zeitung” als Mitglied der Chefredaktion für digitale Agenden und Produkte zuständig. Der 57-Jährige verantwortet bisher zudem die plattformübergreifende Gesamtverantwortung für sämtliche Steiermark-bezogene Schlüsselressorts. Der gebürtige Steirer hatte seine journalistische Laufbahn in den späten 80er-Jahren bei der “Steirerkrone” gestartet.

Danach betätigte er sich im Privatradiosektor beim Styria-Sender Antenne Steiermark, wurde dort im Jahr 2000 zweiter Geschäftsführer und agierte zudem von 2002 bis 2004 als Vorsitzender des Verbands Österreichischer Privatsender (VÖP). Nach einer Tätigkeit als Unternehmenssprecher der Andritz AG wechselte er 2016 wieder zur “Kronen Zeitung” und stieg dort 2018 zum Chefredakteur der “Steirerkrone” auf.

Patterer seit den 80er-Jahren bei der "Kleinen Zeitung"

Der 62-jährige Patterer dockte bereits in den 80er-Jahren bei der “Kleinen Zeitung” an und stieg zur Jahrtausendwende zum stv. Chefredakteur auf. Seit 2006 ist er an der Spitze der Redaktion tätig. Lange Zeit betätigte er sich auch als Geschäftsführer, legte die Funktion mit Ende 2023 aber zurück. Patterer wurde 2024 mit dem renommierten Kurt-Vorhofer-Preis auszeichnet. 2011 wurde er zum Journalist und zugleich Chefredakteur des Jahres gewählt. Letztere Auszeichnung erhielt er noch in mehreren weiteren Jahren – zuletzt im Jahr 2016.

Die “Kleine Zeitung” hat mit ca. 250.000 Stück die zweitgrößte Verkaufsauflage unter den Tageszeitungen in Österreich. Nur die “Kronen Zeitung” setzt täglich mehr ab. Die Markenreichweite (Print-, E-Paper-, Web-Nutzung) der “Kleinen Zeitung” beträgt laut jüngster Media-Analyse 10,2 Prozent. Damit kommen täglich ca. 790.000 Personen mit dem Medium und seinen Angeboten in Kontakt.

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Kommentare

  • Elfie Walcher sagt:

    Der gute Charlie Sheen 👍 Endlich Einer ohne Vitamin B..

  • Manni Sprenger sagt:

    leider ist auch die Kleine zu einem links-grünen Propagandaformat verkommen.

    Und jedes Jahr schanzen sich diese Genossen die sg. Medien-Journalisten Preise gegenseitig zu. Man fragt sich halt für was?
    Je mehr Hetze gegen die FPÖ, umso dotierter der Preis.
    Am Ende ist auch dieses Medium einen Dreck besser, als der politisch total verseuchte und korrumpierte ORF.

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  • west sagt:

    Diese Zeitung kann eingestampft werden. Verschwendetes Steuergeld.

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  • Gültig „gegen“ Grün, ÖVP, SPÖ und NEOS wählen und Freundschaft mit Russland! 🤩 ÖXIT und der Weg wird frei für den Weltfrieden. ☮️ sagt:

    Mit anderen Worten …

    Die Zeitung wird nicht objektiv berichten, weil zu erwarten ist, dass sie „Links“ geführt wird.

    ———

    »»»Achtung««« Hier treibt ein linker Spinner sein Unwesen. Er verbreitet unter fremde Profilnamen seine Linkspropaganda und spammt mit Kommentarkopien die Kommentarfunktion voll.

    Der „Linksfanatiker“ will hier die Kommentarfunktion stören.

    Den Profilnamenfälscher lache ich nur noch aus. 🤣️

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