Der Junge war gegen 15.15 Uhr mit dem Gerät unterwegs, als sein Detektor plötzlich ausschlug. In rund 40 Zentimetern Tiefe entdeckte er mehrere verdächtige Metallteile. Wie sich später herausstellte, handelte es sich um eine beträchtliche Menge an Infanteriemunition sowie um eine Handgranate mit Bügel und Sicherungssplint.

Insgesamt lagen etwa zehn Kilogramm Munition im Boden verborgen. Der Bub reagierte jedoch besonnen: Statt die Gegenstände weiter zu untersuchen, verständigte er sofort seine Mutter. Diese alarmierte umgehend die Polizei.

Gebiet wurde gesichert

Kurz darauf rückten Einsatzkräfte sowie der Entminungsdienst des Bundesheeres zur Fundstelle aus. Das Gebiet wurde abgesichert und anschließend gründlich untersucht. Die gefundenen Kriegsrelikte wurden schließlich fachgerecht geborgen und entsorgt, sodass für Anrainer und Spaziergänger keine Gefahr mehr besteht.