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Die Verhandlungen der Landeshauptleute aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland mit Gesundheitsminister Anschober verliefen zäh. Nun ist fix: Von 1. bis 5. April gibt es dort neuerlich einen harten Lockdown als “Wellenbrecher”. Der Unterricht wird nach den Ferien erst ins Distance Learning übergehen und dann per PCR-Tests kontrolliert. Neu ist außerdem, dass es ab 7. April zu verpflichtenden Zutrittstests im Handel kommt. Auch gilt in geschlossenen Räumen ab 1. April eine FFP2-Maskenpflicht.

Von 1. bis 6. April, also von Gründonnerstag bis zu dem Dienstag nach Ostern, werden folgende Maßnahmen gesetzt:

Geschäfte und Friseure schließen: Körpernahe Dienstleister und Handel werden schließen, außer Geschäfte zur Grundversorgung und Apotheken.

FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen Räumen

Intensivere Kontrolle von Arbeitspendlern aus Risiko-Regionen wie etwa Tschechien werden intensiviert, stärkere Kontrolle an Grenzen

Betriebstestungen werden verpflichtend, drei Mal wöchentlich oder Home Office als Alternative

Ferien verlängert, dann verpflichtende PCR-Tests: Im Bereich der Schulen wird es nach den Osterferien zu Distance Learning kommen und dann mit PCR-Testungen schrittweise wieder einsteigen.

Ausgangsbeschränkungen von 0 bis 24 Uhr mit den bekannten fünf Ausnahmen

Shopping mit Zugangstest: Nach der Schließung soll es ab dem 7. April Zugangstestungen zum Handel geben.

Die Regierung appelliert an die Bevölkerung Oster-Reisen drastisch zu reduzieren. In einer Woche sollen die Maßnahmen evaluiert werden.

Um 19.30 Uhr sind die Gipfel-Teilnehmer vor die Presse getreten. Den Anfang machte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne): Er verhandelte seit Montag Details dazu, wie die Regelungen in den besonders betroffenen Regionen künftig aussehen werden. Über einige Punkte gab es zuletzt intensive Diskussionen, wie aus Verhandlungskreisen zu hören war.

Wichtigstes Ziel ist es laut Anschober eine “harte Triage” zu vermeiden. Jetzt brauche es ein gemeinsames Vorgehen. “Ich bin froh, dass wir beim Thema Öffnungen zu einem Umdenken gekommen sind”, betonte der Gesundheitsminister, dass weitere Öffnungsschritte abgesagt worden sind. “Es ist jetzt nicht die Zeit für Öffnungen.” Auch Bürgermeister Michael Ludwig betonte: “Jetzt muss die Gesundheit der Menschen im Mittelpunkt stehen.” Auch aus Sicht von LH Johanna Mikl-Leitner ist es jetzt notwendig “das Richtige und das Wichtige zu tun.”

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