
Ausreisezentren statt Pull-Faktoren: FPÖ-Landesvize fordert Asyl-Wende
Niederösterreichs FPÖ-Landesvize Udo Landbauer fordert ein radikales Umdenken in der Asylpolitik – und kritisiert die neue Bundesregierung scharf. In einem Interview spricht er sich für ein Comeback der Ausreisezentren und die Einführung von Ausreisehaft aus.

Im TV-Interview mit heute.at nimmt Landbauer kein Blatt vor den Mund: Die neue Bundesregierung nennt er eine „Verlierer-Ampel“, die mit „halblustigen Videos“ statt ernsthafter Politik auf sich aufmerksam mache. Seine Hauptforderung: Eine klare Linie in der Zuwanderungspolitik.
„Ausreisehaft für negativ beschiedene Asylwerber“
Besonders deutlich wird Landbauer beim Thema Abschiebungen: „Es ist absurd, dass sich Menschen, die ausreisepflichtig sind, frei im Land bewegen dürfen. Das produziert U-Boote.“ Wer negativ beschieden wurde, gehört in Ausreisehaft und außer Landes gebracht, fordert der freiheitliche Politiker.
Der Staat kapituliert laut Landbauer „was Zuwanderungsregeln betrifft“. Die aktuelle Praxis sei ein Sicherheitsrisiko – und ein Zeichen fehlender Ernsthaftigkeit im Umgang mit geltendem Recht.

Null-Toleranz-Linie: „Asylobergrenze ist null“
Auch die FPÖ-Forderung nach einer strikten Asylpolitik bekräftigt der blaue Landeschef erneut: „Unsere Asylobergrenze ist null. Das System ist am Anschlag.“ Zur Frage von Abschiebungen nach Syrien oder Afghanistan nimmt er klar Stellung: „Selbstverständlich“, so Landbauer. Der Asylgrund für viele Syrer sei mit dem Sturz des Assad-Regimes weggefallen – daher müsse eine Rückführung möglich sein.
„Verlierer-Ampel zieht Pensionisten das Geld aus der Tasche“
Die neue Koalition auf Bundesebene lässt Landbauer kein gutes Haar: „Ein Zusammenschluss von Wahlverlierern mit einer Kleinstpartei mit pinkem Anstrich.“ Während bei den Österreichern gespart werde, bleibe bei Asylwerbern alles beim Alten – eine Entwicklung, die der FPÖ-Politiker als „unverfroren und letztklassig“ bezeichnet.
Sachleistungskarte und Sozialhilfe: NÖ als Vorbild
Das Sachleistungsmodell in Niederösterreich habe sich bewährt – Geldflüsse ins Ausland seien damit unterbunden worden. Landbauer kritisiert: „Es ist nicht nachvollziehbar, dass von Asylwerbern österreichisches Steuergeld ins Ausland überwiesen wird, damit Schlepper oder Tabakwaren und Alkohol finanziert wird.“
Ein Aufstocken der Sozialhilfe lehnt er ab – die Pull-Faktoren müssten abgestellt werden, um den Zuzug von Wirtschaftsflüchtlingen zu stoppen.

Ziel: Stimmenstärkste Kraft in NÖ
Trotz scharfer Oppositionsrhetorik unterstreicht Landbauer seine Regierungsverantwortung in Niederösterreich: „Jetzt gilt es, das Arbeitsübereinkommen mit der Volkspartei ordentlich abzuarbeiten.“ Langfristig sei aber klar: Die FPÖ wolle auch in Niederösterreich stimmenstärkste Partei werden.
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Kommentare
𝑇𝑎𝑡𝑠𝑎𝑐h𝑒 𝑖𝑠𝑡, 𝑑𝑎𝑠𝑠 𝑢𝑛𝑡𝑒𝑟 𝐼𝑛𝑛𝑒𝑛𝑚𝑖𝑛𝑖𝑠𝑡𝑒𝑟 𝐾𝑖𝑐𝑘𝑙 𝑑𝑖𝑒 𝐴𝑠𝑦𝑙𝑎𝑛𝑡𝑟ä𝑔𝑒 𝑟ü𝑐𝑘𝑙ä𝑢𝑓𝑖𝑔 𝑤𝑎𝑟𝑒𝑛. 𝐷𝑎𝑠 𝑏𝑒𝑠𝑡ä𝑡𝑖𝑔𝑡 𝑑𝑖𝑒 𝑆𝑡𝑎𝑡𝑖𝑠𝑡𝑖𝑘.
𝐴𝑙𝑠 𝐾𝑖𝑐𝑘𝑙 𝑛𝑖𝑐h𝑡 𝑚𝑒h𝑟 𝐼𝑛𝑛𝑒𝑛𝑚𝑖𝑛𝑖𝑠𝑡𝑒𝑟 𝑤𝑎𝑟, 𝑠𝑖𝑛𝑑 𝑑𝑖𝑒 𝑍𝑎h𝑙𝑒𝑛 𝑤𝑖𝑒𝑑𝑒𝑟 𝑖𝑛 𝑑𝑖𝑒 𝐻öh𝑒 𝑔𝑒𝑠𝑐h𝑛𝑒𝑙𝑙𝑡.
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»»»Achtung««« Hier treibt ein linker Spinner sein Unwesen. Er verbreitet unter fremde Profilnamen seine Linkspropaganda und spammt mit Kommentarkopien die Kommentarfunktion voll.
Der „Linksfanatiker“ will hier die Kommentarfunktion stören.
Den Profilnamenfälscher lache ich nur noch aus. 🤣️
0× „kritischer Fehler“
Man könnte die Verlierer-Koalition natürlich auch unfähige, machtgeile Lügner- Koalition nennen. Das mach ich natürlich nicht. Aber man KÖNNTE!
Übrigens der einzige kritische Fehler ist diese Regierung!
Wir haben keine Zeit mehr…
100 kmh auf Autobahnen.
Covid Rueckzahlungsfond.
Asylwende.
Die bringt er in regelmaessigen Abständen.
Dafuer bezahlen wir ihn.
.
Die Övp wird von der WEF VdL und Klaus Sch. geführt. Somit keine Änderungen in Sicht. Eher das Gegenteil, siehe Spenden von Beate an Syrien.
👍👍👍👍👍👍👍👍
Die guten Zeiten für Österreich sind vorbei. Die Bürger haben an Lebensstandard verloren. Jetzt wollen sie endlich, daß der aufgeschwollene Staatskörper seinen Teil beiträgt. Da gibt es nichts zu verhandeln, alles gehört auf den Prüfstand. Erst recht Kostgänger, die nichts zum Wohlstand des Landes beitragen. Die Zeit der politischen Traum.tänzer ist vorbei. Jetzt muß man halt liebgewonnene Träumereien rückabwickeln.
Das ganze Dilemma der Politik der Jetztzeit liegt darin, dass Politiker sich immer und ewig in ihren kleinen Politzirkeln aufhalten, sich dort austauschen, dort Ideen weiterentwickeln – dieaber tw.überhaupt nix mit Bürgeranliegen, Nöten, Sorgen der Bürger zu tun haben.
Wenn sie es dann noch schaffen, über mehrere (ideologisch konträre) Parteien hinweg Übereinstimmung in einer Frage zu finden (Geld und Macht!!) , dann ist es um Opposition und Bürger geschehen. Dann ist auch die “Demokratie” nur mehr Geschichte .
Richtig die sind alle betriebsblind, hören nicht die Meinung der Bevölkerung!
Sebstbesessen von ihrem Machtstreben, einfach unfähig!
Vor der Wahl hat das die ÖVP auch gefordert, jetzt macht man eine 180 Grad Wende! Nein ich habe nichts gesagt
Lügenbaron und Kartoffelkönig auf einem Bild …