Die Kritik am Babler-Film „Wahlkampf“ reißt nicht ab – nun sorgt auch der erste Trailer für heftige Reaktionen. Die beiden YouTuber von „0Punkt“ zeigen sich entsetzt über die bisher veröffentlichten Szenen. Ihr Vorwurf: Statt neutraler Dokumentation gehe es offenbar vor allem darum, gezielt Stimmung im Land zu machen und Wähler aus einer kritischen Haltung herauszuführen.
Besonders kritisch sehen sie die Ausrichtung des Films. Für sie steht fest, dass nicht Inhalte, sondern gezielte Inszenierung im Mittelpunkt stehen. So heißt es etwa: „Da geht es darum, wie wird kommuniziert und nicht welche Politik machen wir für die nächsten Jahre.“

„Es gibt keinen Dialog“
Noch deutlicher wird die Kritik beim Vorwurf der gezielten Beeinflussung: „Es gibt keinen Dialog… es werden irgendwelche Leute dabei gefilmt, wie sie Kommunikation besprechen. Und zwar Kommunikation in Form von Manipulation.“
Die Vorwürfe wiegen schwer – und fügen sich in eine bereits länger andauernde Debatte rund um die Produktion ein. Denn der Film steht seit Wochen in der Kritik: Wie exxpress aufdeckte flossen mehr als 550.000 Euro an öffentlichen Geldern in das Projekt.
Brisant: Vom Filmfonds Wien flossen zudem 23.000 Euro explizit für den Kinostart. Auch der Falter unterstützt die Bewerbung des Films in Form einer gemeinsamen Veranstaltung im Wiener Urania Kino.
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