
Nach Tesla-Brand in Rom: Minister spricht von „anarchistischem Anschlag“
In einem Außenbezirk Roms wurden bei einem nächtlichen Brand 17 Teslas zerstört. Italiens Innenminister vermutet einen „anarchistischen Anschlag“.

Nach einem Brand auf dem Gelände eines Tesla-Händlers in Rom, bei dem in der Nacht auf Montag 17 Fahrzeuge zerstört wurden, laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Der italienische Innenminister Matteo Piantedosi vermutet einen Anschlag. „Die Ermittlungen laufen noch, aber die Art und Weise, wie sich dieser Vorfall abgespielt hat, lässt uns vermuten, dass der Brand einen anarchistischen Hintergrund hat“, sagte der Innenminister laut Medienangaben am Dienstag.
Die Bilder der Überwachungskameras werden untersucht, um festzustellen, ob sich jemand dem Parkplatz genähert hatte, auf dem die Elektroautos nebeneinander abgestellt waren. Das Tesla-Autohaus befindet sich in einem römischen Außenbezirk. Die Flammen griffen schnell auf die Elektrowagen über. Als die Feuerwehr eintraf, war das Feuer bereits sehr groß und eine Rauchsäule stieg über dem Gebiet auf. Das Gebäude des Showrooms, in dem einige weitere Teslas abgestellt waren, wurde ebenfalls beschädigt, wie die Feuerwehr mitteilte.
Die Feuerwehr löschte die Flammen und die Polizei leitete Ermittlungen zur Klärung der Ursachen ein. Tech-Milliardär Elon Musk sprach auf X von „Terrorismus“ und postete ein Foto des Brandes. „Das ist kein Ladenbrand, das ist ein Terroranschlag“, kommentierte der Tesla-Gründer.
Vorfall löste politische Reaktionen aus
„Es gibt zu viel ungerechtfertigten Hass gegen Musk“, kritisierte der stellvertretende Ministerpräsident und Verkehrsminister Matteo Salvini auf X. „Diese Zeit des Hasses und der Kriege muss so schnell wie möglich enden. Meine Solidarität mit Elon Musk und allen Arbeitern des Autohauses”, schrieb Salvini auf seinen Sozialnetzwerken.
Violent protests, insults, assaults, and arson. Too much unjustified hatred against the Tesla car company.
— Matteo Salvini (@matteosalvinimi) March 31, 2025
The season of hate and conflict must come to an end as soon as possible.
My solidarity goes out to @elonmusk and to all the workers who have been threatened and attacked. pic.twitter.com/zKAJvhtY31
Zuletzt waren an verschiedenen Orten in den USA immer wieder Fahrzeuge der Marke aus Protest gegen Musk und seine Rolle als oberster Sparkommissar der Regierung von US-Präsident Donald Trump angezündet worden. Auch in Berlin brannten vor einer Woche vier Teslas. Andere Attacken richteten sich auch gegen Händler sowie Ladestationen für E-Autos von Tesla. (APA/red)
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Kommentare
Die Bezeichnung „Terrorismus“ wäre vollkommen angebracht.
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»»»Achtung««« Hier treibt ein linker Spinner sein Unwesen. Er verbreitet unter fremde Profilnamen seine Linkspropaganda und spammt mit Kommentarkopien die Kommentarfunktion voll.
Der „Linksfanatiker“ will hier die Kommentarfunktion stören.
Den Profilnamenfälscher lache ich nur noch aus. 🤣️
1× „kritischer Fehler“
Irgendein Leyen-gesteuerter Richter wird das dann als freie Meinungsäußerung bezeichnen.
Das trägt für mich eindeutig linke Handschrift.