
So viele Millionen gibt Michael Ludwig für LGBTIQ-Förderungen aus
Die österreichische Bundeshauptstadt ist zwar massiv verschuldet, verteilt aber großzügig Steuergeld für LGBTIQ-Projekte. In den Jahren 2020 bis 2024 gab die rot-pinke Wiener Landesregierung insgesamt 15 Millionen Euro für „Pride“-Monate, Regenbogen-Plakate und queere Vereine aus.

Sie heißen HOSI, QWien oder „Türkis Rosa Lila TIPP“. Ihre Gemeinsamkeit: All diese Vereine setzen sich für LGBTIQ-Themen ein – und kassierten dafür teilweise über eine halbe Million Euro von der Stadt Wien. Insgesamt hat die verschuldete Bundeshauptstadt seit dem Jahr 2020 rund 15 Millionen Euro für verschiedenste LGBTIQ-Förderungen ausgeschüttet. Das geht aus einer Auflistung der Wiener-ÖVP-Gemeinderatsabgeordneten Caroline Hungerländer und dem Präsidenten der Plattform Christdemokratie, Jan Ledóchowski, hervor. Sie wollten sich einen Kostenüberblick über alle Ausgaben der Stadt Wien im Bereich LGBTQI verschaffen.
Das meiste Geld floss aus der Abteilung Bildung und Jugend
Laut ihrer Aufzählung, die dem exxpress vorliegt, wurde ein Großteil des Geldes – fast 11,5 Millionen – von der Abteilung Bildung und Jugend (MA 13) locker gemacht. Dieser stand bis zum dritten März Bildungsstadtrat und Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr (NEOS) vor. An besagtem Tag wurde Wiederkehr von Bettina Emmerling abgelöst, da er Bildungsminister der neuen Bundesregierung wurde. Die restlichen 3,5 Millionen kamen aus der Kulturabteilung (MA 7), die von SPÖ-Stadträtin Veronica Kaup-Hasler geleitet wird.
Hier aufgezählt sind einige Vereine und Kampagnen, die Förderbeiträge erhielten:
Regenbogen-Kampagnen der Stadt Wien: 3,5 Mio.

Für die „Regenbogenmonate“ Juni und weitere kleinere Projekte gab die Stadt Wien in den Jahren 2022, 2023 und im ersten Halbjahr von 2024 insgesamt über 3,5 Millionen Euro aus. Allein 2022 nahm sie 1,8 Millionen dafür in die Hand. Mit dem Geld wurden etwa „Regenbogen-Straßenbahnlinien“, Plakate, digitale Screens und „Pride-Zebrastreifen“ finanziert, mit der die Stadt Wien die „Sichtbarkeit der LGBTQ-Community“ fördern wollte. Die eigene „Pride-Monat“- Kampagne 2022 mit dem Motto „Lebe deine Liebe!“ wurde vom ehemaligen Vizebürgermeister Wiederkehr präsentiert.
Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien: 1,5 Mio.
Die größte LGBTIQ-Interessenvertretung in Österreich veranstaltet die jährlich im Juni stattfindende Pride-Parade und alle Events rund um die Demonstration. HOSI hat von 2020 bis 2025 insgesamt über 1,5 Millionen Euro von der MA 13 erhalten. Auffallend ist, dass sich die Beiträge Jahr für Jahr erhöhten: Erhielt HOSI 2020 „lediglich“ 21.000 Euro Förderungen, waren es 2025 651.000 Euro. Das könnte mit dem zunehmenden Umfang des „Pride-Monat“ zusammenhängen: 2024 (521.000 Euro Förderung) gab es zum ersten Mal seit 2019 wieder das dreitägige „Pride-Village“ am Rathausplatz. 2020 entfiel die „Pride-Parade“ außerdem wegen der Corona-Pandemie, was den vergleichsweisen geringen Beitrag auch erklären könnte.
HOSI ist Mitglied der internationalen Dachorganisation „ILGA-Europe“, die wiederrum Teil der internationalen „ILGA“ ist. Dieser LGBTQ-Verband vertritt antisemitische Positionen. Unter anderem bezeichnete er Tel Aviv als „Hauptstadt eines Apartheidstaates“ und schloss 2024 die größte israelische LGBTQ-Organisation (Aguda) als Mitglied aus.
Verein zur Sichtbarmachung queeren Lebens in Wien (Q:Wir): 967.000 Euro
Q:Wir ist ein Jugendzentrum in Wien-Ottakring für junge Menschen von 12 bis 27 Jahren, das im Juni 2024 eröffnete. Es handelt sich um das erste queere Jugendzentrum und bekam im Jahr 2023 fast eine Million Euro von der Magistratsabteilung für Bildung und Jugend. Das selbsternannte „Pionier*innenprojekt“ bietet Aktivitäten an wie ein gemeinsames Iftar – so wird die Mahlzeit zum Fastenbrechen während des Ramadans bezeichnet, macht auf ihrer Instagramseite auf den „Black History Month“ aufmerksam oder lädt zu einem „Tuntenball“ ein.
Verein zur Förderung von gendersensibler Bubenarbeit in Erziehung und Unterricht (poika): 233.300 Euro
„Poika“ bietet Workshops für Kinder und Jugendliche unter anderem in Schulen an. Von dem Verein behandelte Themen sind zum Beispiel „Auseinandersetzung mit Geschlechtsidentität“, „Erweiterung von Männlichkeitsentwürfen“ oder „Gleichberechtigung und Geschlechterdemokratie“. „Poika“ beteiligt sich auch an Publikationen, zum Beispiel einem Handbuch „zur Förderung von Gender Mainstreaming in der Kinder- und Jugendarbeit“. In den Jahren 2020 bis 2023 erhielt der Verein 233.300 Euro Förderungen von der Stadt Wien.
Wiener Antidiskriminierungsstelle für LGBTIQ-Angelegenheiten (WASt): 2 Mio.
Die 1998 als Teil des Büros der Stadträtin für Integration, Frauenfragen, Konsumentenschutz und Personal gegründete WASt hat es sich zum Ziel gesetzt, „Diskriminierungen von Lesben, Schwulen und Transgender-Personen“ abzubauen. In den Jahren 2019, 2021 und 2022 erhielt die Antidiskriminierungsstelle der Stadt Wien insgesamt über 2 Millionen Euro von der MA 13 und MA 17 (Integration und Diversität).
Hungerländer: Lieber in Aufklärung als in den „Jugendtrend Trans“ investieren
Andere Vereine, die von der Stadt Wien in den Jahren 2020 bis 2024 gefördert wurden, waren zum Beispiel die „Türkis Rosa Lila Villa“ (81.530 Euro), die „Queer Base“ (43.731 Euro), die LGBTIQ-Flüchtlinge unterstützt oder der Verein „COURAGE“ (223.400 Euro), der in Wien und anderen österreichischen Städten Beratungsstellen betreibt mit Schwerpunktthemen wie Transidentitäten, Nicht-Binaritäten, Intergeschlechtlichkeit oder Regenbogenfamilien.
„Wien ist massiv überschuldet. Dennoch gaben NEOS und SPÖ 15 Millionen Euro für die Förderung von LGBTIQ Projekten aus. Dabei geht es nicht mehr um Antidiskriminierung, sondern um aktive Bewerbung. Gerade wenn es um Kinder du Jugendliche geht, halte ich das für falsch und gefährlich. Dem Jugendtrend Trans sollte stattdessen mit Aufklärung und Hilfe entgegengetreten werden“, kommentiert Caroline Hungerländer die hohen finanziellen Zuschüsse der Stadt Wien.
Ledóchowski: Geld sei besser bei Paaren mit Kinderwunsch aufgehoben
Auch Jan Ledóchowski, der bei der Wien-Wahl am 27. April für die ÖVP antritt, kritisiert die Ausgaben: „Allein im ersten Halbjahr 2024 hat Wien über eine Million Euro für LGBTIQ-Kampagnen ausgegeben. Gleichzeitig sank die Geburtenrate in Österreich im Jahr 2024 auf ein Allzeittief von 1,31 Kindern pro Frau. Ich frage mich, ob diese Millionenbeträge nicht bei Paaren in der Familiengründungsphase besser aufgehoben wären.“
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Kommentare
Im April hat jeder die Möglichkeit dazu Ludwig abzuwählen!!!
Mit aller Gewalt Geld vernichten handelt der im Auftrag oder ist er nur degeneriert
Manche Gesichter will man einfach nicht mehr sehen.
Mein Großvater hat gekämpft für Freiheit jetzt werden wir von den Roten verraten.
Wer die noch wählt ist krank oder einer von dennen.
Und trotzdem wird er immer wieder gewählt. Ich geniere mich wiener/ österr. Zu sein. Das ist nichtmehr mein land.
Wieviel Wählerinnen hätte die Wiener SPÖ, wenn man die Gekauften und bepostelten Apparatschniks abzieht?
Von einst 700 000 sind gerade mal 150 000 übrig geblieben. War einst die Stolze Arbeiter Partei. Und was ist übriggeblieben? Siehe Babler, Ludwig und Konsorten. Von Stolz keine Rede mehr.
Schon ok Wien hat ja sonst keinen finanziellen Problem..
vor allem das einige milliönchen von Bildungungs Geld für Schulen usw. dafür verwenden werden find ich absolut ok.. Nur weiter so.. wo kämmen wir den hin wen sich solche Vereine oder Person ihre Propaganda Plakate, Broschüren und herum gehüpfe selbst finanzieren sollen..
Sarkasmus off
Zugegeben: ich habe den Artikel nicht genau gelesen. Warum? Mir ekelt vor dieser Menschenart.
na ja, wenn man keine gute Politik für die Bevölkerung macht, muss man eben allen in den Alle.rwe.rtest.en kriechen, um an der Macht zu bleiben! Der Ludwig verkauft dafür die Zukunft Wiens! Leider!
…diese regen …entspricht der spö in ihrer dement_synaptischer orientierung …
sind die allesamt nicht mehr auf der baumgartnerhöhe untergebracht mit ihrem fussball ludwig`erl ???
Bratlpappn Wixvorlage
Brot und Spiele für die “Bevölkerung”, wie im alten Rom. Täglich ein Gladiatorenkämpfchen im Colosseum von Bürgermasta Maximus.
Bei einer FPÖ-Mehrheit ist das leistungslose Einkommen weg.
Leistungsloses Einkommen? So wie die nicht amtsführenden Stadträte ? Von denen gibt es fünf. Vier davon sind von der FPÖ. Selber kassiert man gerne.
wer hat es den eingeführt.?
Für mich einfach unglaublich, dass wir in Zeiten leben, wo solche Leute noch immer nicht vor dem Richter stehen, denn für mich ist das Amtsmissbrauch. Weiters unglaublich diese Bevorzugung ohne wenn und aber, während im realen Leben du als Klein-Kleinst-EPU usw und auch als Privater in solchen Fällen umgehend vor Gericht stehst, ist es in den “Regierungen” völlig egal. Wenn das Verschuldungskarussel, sorry hat ja den Idioten Namen “Sondervermögen”, dann mal platzt, stehen wir dafür gerade und keiner dieser “Verantwortungs-Übernehmer”. Die sind dann auf der Insel 🙁
Wetten, dass das den Wienern wieder egal ist.
Sie werden auch diesmal die Roten wieder wählen.
Ich wart ja nur drauf, dass sie es zu weit treiben und die Auszahlungssperre zuschlägt^^… und ich bin schon gespannt “Wer” dann als erster auf der Straße ist, wenn´s ka Kohle mehr gibt !? Ich glaub nicht, dass die Seppi oder Kurti heißen 😉
Wer bietet mehr?
Ist ja nur unser sauer verdientes Steuergeld!
Heute ist erst Dienstag, ich verlegen den Tag der Fahne vor, und stell mir einen in die Krone. Am Donnerstag läute ich dann das Wochenende ein. Nur so kannst den Irrsin aushalten, den unsere Oberen verzapfen.
Das fette Schnitzelgesicht wirft mit Steuergeldern nur so um sich, denn ihm passiert ja nichts! Ich bin für Haftung von Politikern etc.
Alles was krank ist, bekommt eine Förderung.
Reine Geldverschwendung
Da bleibt einem die Spucke weg… 😳
DAS ist ja der pure Wahnsinn…😡
Herr Wiederkehr UND Herr Ludwig sollten dazu mal Stellung nehmen…
In einer wirtschaftlichen Krise solche Unsummen für genau WAS auszugeben… für Kaffee+Kuchen für queeres Publikum und das populär machen dieser Minderheit…
In Zeiten, wo ALLES teurer wird, jeder rechnen muss, werden DAFÜR Millionen ausgegeben…😡😡😡
Diese Politiker haben den Bezug zu jeder Realität verloren…
Meines Erachtens kann man das in keiner Weise weder begründen, noch entschuldigen…
Und Herr Wiederkehr ist jetzt unser Bildungsminister..
Na bravo… 😡😳😡
Herr Ludwig kann sich der queeren Wähler aber sicher sein… 😳
Einsicht und daraus folgende Konsequenzen, bzw. die Verantwortung zu übernehmen, gibt es in DIESER Politik sowieso nicht mehr… 😱😱😱
Man darf sowohl auf die kommenden Projekte v.Wiederkehr, als auch auf die Wienwahl gespannt sein..
Der sollte endlich überprüft werden in puncto umgang mit steuergeld
Das macht eh der Stadtrechnungshof, allerdings ist der auch in roter Hand! Nach über 80 Jahren Regentschaft, ist in Wien alles rot von der Wiege bis zur Bahre!
Besonders förderwürdig halte ich Queers for Palestine. Man sollte unbedingt einen Exkurs an den Sehnsuchtsort organisieren
Wieviel hat Herr Ludwig noch für Obdachlose oder Verarmte Staatsbürger übrig ?
…frage für einen Freund !!!
Na wenn das mal keine gute Wahlwerbung ist. Da wird doch bestimmt gleich die gesamte Schüler- und Lehrerschaft der Universität Wien, aber auch die gesamte Wiener Kunst und Kulturszene das Kreuz an die richtige Stelle setzen. Das islamistische Realgymnasium sorgt natürlich zusätzlich noch für ein Zuwachs in der Wählerschaft.
Aber keine Sorge solche Schlagzeilen fallen keinesfalls unter den Begriff WÄHLER –
M
A
N
I
P
U
L
A
T
I
O
N
Kaum gibt’s eine Meldung über Geldverluderung in Wien – hüpft der Dicke aus der Kiste ;-)))
der Abend ist gerettet! Meine Phantasie geht gerade mit mir durch, danke!
Das sind die wahren Sorgen dieser Verantwortlichen, echte Probleme werden nicht gelöst.
was steht da – wien liebt dich? i c h nicht
Wien ist hoch verschuldet und pleite.
Und der SPÖ-Bürgermeister verjubelt Millionen für Sinnloses und Unnötiges.
Es muss ernsthaft die Frage gestellt werden, ob hier Amtsmissbrauch vorliegt.
———
»»»Achtung««« Hier treibt ein linker Spinner sein Unwesen. Er verbreitet unter fremde Profilnamen seine Linkspropaganda und spammt mit Kommentarkopien die Kommentarfunktion voll.
Der „Linksfanatiker“ will hier die Kommentarfunktion stören. Ich lache ihn nur noch aus.
0× „kritischer Fehler“
Ich hoffe, daß der rote Rathausfürst in Wien ordentlich verliert und auch dazu gezwungen wird, eine Dreierkoalition zu installieren! Ich vermute aber, daß jene, welche von der Stadt Wien schon seit vielen Jahren eine Rundumversorgung auf Kosten der Steuerzahler erhalten, ihren Gönner weiter unterstützen werden! No na net!
Es wird einer Dreier-,Vierer-, Fünferkoalition werden , wenn nötig – aber Hauptsache GEGEN die FPÖ ! Da geht’s ums Geld, da gibt es keine Freunde oder Charakter…. !
Das wär’ halt der Vorteil der alten Papierzeitungen gewesen: Da hätte man solche Artikel gleich mit Speibsackerl liefern können.