
Steiermark geht in den Wahlkampf
Nach der geschlagenen Nationalratswahl stellen sich die steirischen Parteien nun für die Landtagswahl am 24. November auf. Der Reigen an Plakatpräsentationen und Wahlkampfauftakten hat begonnen. Die vorläufige Zahl der Wahlberechtigten ist 941.481.
Während bis zum vergangenen Wochenende der Wahlkampf wegen der Überlagerung durch den Nationalratswahlkampf noch gedämpft war und viele Parteien ihren Auftakt noch gar nicht abgehalten haben, werden die kommenden noch rund sieben Wochen wohl dicht gedrängt sein: Während die KPÖ schon im September ihr Programm präsentiert hat, startet die FPÖ am Sonntag mit einem Frühschoppen am Gelände des Hartberger Oktoberfests den Landtagswahlkampf – inklusive des Wahlgewinners Herbert Kickl, der dem steirischen Spitzenkandidaten Mario Kunasek den Rücken stärken will.
Die SPÖ hat am vergangenen Donnerstag ihre erste Plakatwelle präsentiert und wird am 12. Oktober mit einem außerordentlichen Landesparteitag in Leoben den Wahlkampf offiziell eröffnen. Die Grünen starten intern ihren Wahlkampf am Samstag mit einer Landesversammlung. Für kommende Woche haben sie die Präsentation ihrer Schwerpunkte und der ersten Plakate angekündigt. Die ÖVP will erst am 4. November – sprich 20 Tage vor der Wahl – mit dem Intensivwahlkampf beginnen. Plakate sollen ab Mitte Oktober aufgehängt werden. NEOS werden am 11. Oktober ihre Kampagne vor der Grazer Stadthalle präsentieren und der offizielle Wahlkampfauftakt wird am 22. Oktober im Pink Elephant – einem Lokal in der zentralen Grazer Herrengasse – stattfinden.
ÖVP stellt den Landeshauptmann
Bei der Landtagswahl im November 2019 hatte die ÖVP mit 36,05 Prozent die meisten Stimmen erhalten, gefolgt von der SPÖ mit 23,03 Prozent und der FPÖ mit 17,49 Prozent. Die Grünen kamen auf 12,08 Prozent, die KPÖ auf 5,99 Prozent und die NEOS auf 5,37 Prozent. Alle sechs Parteien zogen in den Landtag ein. ÖVP und SPÖ bildeten eine Koalition und setzten damit ihre Zusammenarbeit aus den Jahrzehnten davor mit dem nunmehrigen Altlandeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) und Anton Lang, der Michael Schickhofer als SPÖ-Parteivorsitzenden nach den Verlusten bei der Wahl beerbt hatte, fort. I
Im Juni 2022 gab Schützenhöfer seinen Rücktritt bekannt und übergab das Amt an Christopher Drexler. Sowohl er als auch Lang peilen eine Fortsetzung der Zusammenarbeit an.
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Kommentare
Vorarlberg und die Steiermark werden die nächsten herben Niederlagen für die ÖVP. Man kann nur hoffen das die ÖVP zum Nachdenken anfängt und eine Koalition mit der FPÖ eingeht.
Gäbe es überhaupt genug Blaue ohne Corona und dem Impf Trauma ?
Eigentlich ein Armutszeichen für eine Partei sich immer noch daran festzumachen.
Das wird wohl eher ein Wahlkrampf für den Herrn Drexler.
Ich würde meinen, man muss keine Glaskugel bemühen um zu wissen, die Steiermark-Wahl ist für die FPÖ ein Selbstläufer. Die Bevölkerung weiß genau, die allfällige gerichtliche Verfolgung von FPÖlern ist so gut wie immer politisch motiviert, stets eingefädelt von der schwarz-unterwanderten Justiz. Dies ist seit Jahren bekannt, die Causa Pilnacek hat dies noch dazu eindrucksvoll bestätigt. Landeshauptmann wird Mario Kunasek, alles andere wäre ein Wunder. Und wie man weiß, Wunder gibt’s wenn überhaupt nur im Vatikan……….
In dr Steiermark wurde ein Spital nach dem anderen zwecks Einsparungen geschlossen. Der Zustand ist alarmierend. Von der Dame abgesehen, die manche Pfleger und Pflegerinnen als Todesengel bezeichnet hat. Insofern haben die anderen Parteien ein leichtes Spiel.
Das wird die nächste Abrechnung mit ÖVP Clowns, oder doch schon Vorarlberg
Wir werden es bald wissen. In einer Woche hohlen sie sich bestimmt die Nächste Klatsche. 🕺💃
ein kleiner Vorgeschmack. Die ÖVP verlor in allen 2115 Gemeinden katastrophal, die SPÖ verlor in über 1200 Gemeinden und die FPÖ legte in allen Gemeinden österreichweit zu. Die ÖVP wird auch bei -15 in der Steiermark einen Grund zum feiern finden. Die Coronagarde gehört sofort in der ÖVP ausgetauscht.
Nach der Weltanschauungen gewisser ÖVP Wähler kann der Drexler ja gar nicht verlieren, weil er ja bei der vorigen Wahl gar nicht angetreten ist…
Wieder ein Grund zum Feiern egal wieviel % die ÖVP verliert. Die erlären uns wieder die großartige Aufholjagd der ÖVP.
Das widerliche an diesen Politikern ist, es geht nicht um die Bürger. Es geht nur noch um Macht.
Zur Erinnerung: Schützenhöfer hat jene, die die Coronaimpfung ablehnten als “Menschen mit schäbigem Charakter” bezeichnet. War nur eine der vielen VP-Attacken auf diese Menschen.
Den Schützenhöfer gibt´s nicht mehr als LH; aber es ist bezeichnend für das Ausgrenzen der Nichtgeimpften.
Die nächste mega Niederlage der ÖVP. Die nächste Ausgrenzung der erflgreichen FPÖ. Und wieder werden sie uns erklären wie toll diese ÖVP Politik ist aber die Österreicher verstehen diese erfrolgreiche Politik nicht. Darum gibt es auch keine Rücktrite nach eine Klatsche von -11%. Und die ÖVP feiert das als großen Wahlerfolg. Nehammer hat bis jetzt alle Wahlen katastrophal verloren und jetzt möchte Nehammer eine verlierer Koalition.
Stimmt nicht, in Kärnten haben sie einen fulminanten Wahlsieg errungen. Was waren das noch gleich 1% oder so? Wenn -11% schon ein hervorragendes Ergebnis ist, denn ist +1% Weltklasse
Das ist richtig und schafften trotz den großartigen Sieg keine 20% . So sehen Sieger aus.