Das kalifornische Unternehmen Razer, das Computerzubehör für Gamer herstellt, stellte im Jänner mit „Project Hazel” ein Konzept für eine Akku-betriebene Hightech-Atemschutzmaske mit Lautsprechern und Luftfiltern vor. Was zuerst nur für einen Scherz oder im besten Fall für ein Pilotprojekt gehalten wurde, scheint jetzt realisiert und auf den Markt gebracht zu werden.

„Projekt Hazel"

Die in der Maske eingebauten Luftfilter sollen den Standards einer FFP2-Maske gleichen, die außer in Österreich und Bayern in keinem Land der Welt großflächig zum Einsatz gebracht wurde. Die durchsichtige Mehrwegmaske mit austauschbarem Luftfiltern soll eine gute Atmungsaktivität bieten und durch die Transparenz des Mund-Nasen-Bereichs soziale Interaktionen und Mimik wieder fördern. Dafür gibt es auch eine ‚Innenbeleuchtung‘, die bei Dunkelheit automatisch angehen soll. Außerdem verfügt die Maske im Innenbereich über ein Mikrofon, das die Stimme durch kleine Lautsprecher deutlicher nach außen trägt. Die dazugehörige Box dient nicht nur der Aufbewahrung, sondern desinfiziert die Maske auch mittels UV-Licht und lädt die erforderlichen Akkus auf.

Die Maske wird in der dazugehörigen Box aufgeladen und automatisch desinfiziertRazer

Zuerst gab es Überlegungen, ob die Maske überhaupt noch benötigt wird, wenn die Impfungen weltweit voranschreiten. „Wir haben dann realisiert, dass man trotz Impfung immer noch sehr vorsichtig sein muss und eine Maske tragen sollte. Außerdem gibt es Länder, die vermutlich in den nächsten ein bis zwei Jahren nicht durchgeimpft sein werden. Wenn man diese besucht, sollte man also vorsichtig sein und eine Maske tragen“, so Razer-CEO Min-Liang Tan in einem Interview mit Yahoo Finance.

Der US-Konzern Razer ist weltweit bei Gamern sehr beliebtRazer
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