“Bereits seit längerem verzeichnen wir einen traurigen Anstieg an antisemitischen Vorfällen – und das vor allem auch in der österreichischen Hauptstadt”, betont die Wiener Gemeinderätin Laura Sachslehner (ÖVP).

Und weiter: “Gerade die jüngsten Ereignisse in der Leopoldstadt und der Donaustadt offenbaren, wie dringend der Handlungsbedarf hier ist. Wien braucht die rasche Umsetzung einer Antisemitismusstrategie”.

Die Volkspartei habe einen entsprechenden Antrag bereits vor drei Jahren einstimmig im Gemeinderat angenommen, umgesetzt hat die Stadtregierung ihn jedoch nach wie vor nicht, fuhr Sachslehner fort.

Laura Sachslehner (ÖVP)

Sachslehner fordert "entschiedenen Kampf gegen Antisemitismus"

“Gerade Wien muss einen entschiedenen Kampf gegen jegliche antisemitische Tendenzen führen – dazu gehören die konsequente Überprüfung von Vereinen, die von der Stadt gefördert werden, hinsichtlich antisemitischer Inhalte und die gezielte Unterstützung von Institutionen und Projekten, die sich dem Kampf gegen den Antisemitismus widmen. Dass die Stadt bei der Umsetzung dieser Maßnahmen weiterhin säumig ist, ist schändlich”, meinte Sachslehner abschließend.