Nach einem schweren Unfall eines Reisebusses auf der Westautobahn (A1) in Fahrtrichtung Wien bei Thalgau im Flachgau war rasches Handeln angesagt. Der Bus aus Tschechien fuhr auf Höhe der Autobahnauffahrt in einen abgesperrten Baustellenbereich und touchierte mehrere Betonleitschienen und stürzte schließlich um. Da gleich mehrere Insassen im Wrack eingeklemmt wurden rückten Feuerwehr, Rettung und Polizei mit einem Großaufgebot von rund 100 Einsatzkräften an.

Eingeklemmte Passagiere von Feuerwehr befreit

„Wir haben die Personen rasch retten können. Mit hydraulischen Spreizern wurde vorgegangen. 15 Minuten nach der Alarmierung wurde die letzte Person den Roten Kreuz übergeben”, schilderte der Flachgauer Bezirksfeuerwehrkommandant Klaus Lugstein dem ORF. Insgesamt zehn Passagiere wurden verletzt, drei von ihnen schwer. Alle wurde in umliegende Spitäler eingeliefert.

Die genaue Unfallursache steht noch nicht fest. Laut ersten Informationen vermutet die Polizei, dass der Buschauffeur bei der Rückfahrt aus Salzburg kurz eingenickt ist.  Die Westautobahn war während der Bergungsarbeiten etwa fünf Stunden lang gesperrt.