
US-Airline absolvierte ersten Flug mit künstlichem Kerosin
Die US-Fluglinie United Airlines flog 100 Passagiere mit synthetischem Kraftstoff von Chicago nach Washington DC. Die Airline hat als erste Fluglinie der Welt einen Passagierflug durchgeführt, bei dem die Flugzeugmotoren zu 100 Prozent mit künstlichem Kerosin betrieben wurden.
Das Flugzeug, eine neue Boeing 737 Max 8, hob mit 100 Passagieren vom Flughafen O`Hare in Chicago ab und landete am rund 1000 Kilometer entfernten Reagan Airport in Washington. Vor wenigen Wochen absolvierten auch die britischen Luftstreitkräfte erstmals einen Flug mit synthetischem Treibstoff. Zum Einsatz kam dabei das Ultraleichtflugzeug Ikarus C42.
Fluglinien dürfen maximal 50 Prozent künstlichen Treibstoff verwenden
Fluglinien ist es derzeit nur erlaubt, maximal 50 Prozent des künstlichen Treibstoffs für Passagierflüge zu verwenden. United Airlines holte für den Flug eine Sondergenehmigung der US-Luftfahrtbehörde ein. Damit habe man bewiesen, “dass es keine Unterschiede zwischen den Kraftstoffen gibt und die Voraussetzungen für eine Nutzung von künstlichem Treibstoff durch alle Fluggesellschaften möglich ist”, heißt es in einer Aussendung der Fluglinie.
Aviation history is cleared for takeoff.
— United Airlines (@united) December 1, 2021
The world’s first passenger flight using 100% sustainable aviation fuel (SAF) is en route to @Reagan_Airport. pic.twitter.com/63Don45bBg
Kommentare
Gute Nachricht für das Fluggewerbe und die Wirtschaft. Schlechte Nachricht für verbissene und verkrampfte Grüne, die uns in die Steinzeit zurückversetzen wollen.
Die Grünen werden weniger dagegen haben als die Konsumenten, da mit Elektrizität hergestelltes Kerosin etwa 5€ pro Liter kostet. Also das 10fache des üblichen Preises.
Warten wir die Langzeitstudien ab! 😉
Damit könnte man auch herkömmliche Fahrzeuge betreiben, ohne die Umwelt durch den Lithium- Abbau zu zerstören. Und die Energie dafür, die man auch für E- Mobilität braucht, kann durch Kernenergie bereitgestellt werden.
Wenn nicht die Grünen wären, die Innovationen verhindern.