Klimaaktivisten haben beim DTM-Rennen auf dem Norisring in Nürnberg für Aufsehen gesorgt. Im Rahmen der Proteste wurde diesmal auch ein Streckenposten verletzt. Der Mann habe versucht, die Mitglieder von “Extinction Rebellion Racing” und der “Letzten Generation” daran zu hindern, auf die Strecke zu gelangen und sei dabei verletzt worden. Das teilte ein Polizeisprecher am Montag mit. Zuvor berichtete bereits die “Bild”-Zeitung von diesem Vorfall.

“Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass drei der beteiligten Personen kurz vor Aktionsbeginn eine körperliche Auseinandersetzung mit einem Streckenposten hatten”, hieß es. Der Mann befinde sich aktuell im Krankenhaus. Die Polizei ermittelt gegen drei Personen wegen gefährlicher Körperverletzung. Außerdem ermitteln die Beamten auch wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs.

Klimaaktivisten sorgten für Verzögerung des Rennens

Am Sonntag haben Proteste der Aktivisten zu Verzögerungen des Rennens geführt. Laut Angaben der Polizei waren insgesamt 13 Personen an der Aktion beteiligt. Ein Aktivist fixierte sich zudem an einem Zaun, konnte aber schnell wieder entfernt werden. Die Polizei sprach von einer sehr kurzen Störung, das Rennen in Nürnberg konnte anschließend wie geplant durchgeführt werden. Sieger war der Oberösterreicher Thomas Preining, der auch Gesamtführender der GT3-Rennserie ist.

In einer Mitteilung der “Letzten Generation” gaben die Aktivisten an, Öl auf den Straßenbelag geschüttet zu haben. Andere hatten Plakate dabei und wurden von mehreren Personen von der Fahrbahn entfernt. Die Aktivisten “fordern die Bundesregierung auf, das Rasen in Richtung Klimakatastrophe zu stoppen”, hieß es in der Mitteilung.