Keine ruhige Minute für die Wiener Feuerwehr am Sonntag: Nachdem es wie berichtet in einem Schwimmbad mit Wien-Floridsdorf zu einem Großbrand mit verheerenden Schäden gekommen war, musste die Brandwache gemeinsam mit der Polizei um die frühe Mittagszeit bereits zum nächsten Einsatz eilen. Als aus den Fenstern eines Wohnhauses in der Latschkagasse im 9. Gemeindebezirk Flammen schlugen, wurde Alarm geschlagen.

 

Fünf Personen mit Rauchvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert

Im ersten Stock des Wohnhauses war der Brand in einem Zimmer aus noch unbekannter Ursache ausgebrochen. Als die Wohnungsinhaberin auf den Brand aufmerksam wurde, flüchtete diese ins Freie. Da dichter Rauch im Stiegenhaus wegen der offenstehenden Wohnungstüre den Bewohnern den Fluchtweg versperrte, begann die Berufsfeuerwehr unverzüglich mit der Personenrettung über die Drehleiter, zur Sicherheit wurde auch ein Sprungkissen in Stellung gebracht.
Die Berufsfeuerwehr Wien brachte den Brand mit zwei Löschleitungen rasch unter Kontrolle, wie sie in einer Aussendung berichtete. Die Flammen griffen rasch auf sämtliche Einrichtungsgegenstände über. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits aus einem Fenster der Wohnung und drohten auf das darüberliegende Geschoß überzugreifen.
Ein Mann war auf das Fensterbrett seiner Wohnung im fünften Obergeschoß geflohen und rief von dort um Hilfe, als die Einsatzkräfte eintrafen.

Mehrere Atemschutztrupps drangen in das dicht verrauchte Stiegenhaus vor und brachten die Hausbewohner mittels Fluchtfiltermasken ins Freie. Laut Berufsrettung, die mit dem Katastrophenzug und etlichen Rettungsfahrzeugen vor Ort war, wurden 16 Personen vor Ort erstversorgt, fünf kamen zur Sicherheit in ein Krankenhaus.

Die Brandursache ist Gegenstand von Ermittlungen der Polizei.

(APA/red.)

 

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