
Dank Gewessler (Grüne): 63.000 Flüchtlinge erhalten 6,93 Millionen Euro Klimabonus
63.000 Menschen sind aktuell länger als 183 Tage in der Grundversorgung der Republik, 63.000 Nicht-Österreicher erhalten somit jetzt ebenfalls den Klimabonus – also 110 Euro. Nun tauchte die Frage auf, ob viele dieser Asylwerber nicht sogar 220 Euro kassieren dürften.
Für etwa 20.000 Asylwerber und Asylberechtigte aus Afghanistan, Syrien, Pakistan und vielen anderen Ländern sowie für 43.000 Kriegsvertriebene aus der Ukraine sorgen die österreichischen Steuerzahler nun schon länger als sechs Monate: Diese 63.000 Nicht-Österreicher sind schon mehr als 183 Tage in Österreich, erfuhr der eXXpress aus dem Innenministerium.
Diese Zeitspanne von 183 Tagen bringt jetzt jedem dieser Asylwerber, Asylberechtigten und Kriegsvertriebenen noch zusätzliches Steuergeld: Mindestens 110 Euro an Klimabonus werden an diese Nicht-Österreicher ausbezahlt – obwohl sie wenig bis gar nicht in ihren ebenfalls von den Steuerzahlern oder Hilfsvereinen bezahlten Asylquartieren durch nun höhere CO2-Kosten seit Beginn der ökosozialen Steuerreform belastet werden.
110 Euro für Asylwerber und Asylberechtigte, die schon 183 Tage im Land sind
Trotz einer faktisch inexistenten finanziellen Zusatzbelastung erhalten die Migranten noch als Zuckerl den Klimabonus in der Höhe von mindestens 110 Euro – also so viel wie ein Pensionist, der in Wien-Hernals lebt, schon jahrzehntelang Steuern bezahlt hat und nun auch eine Mehrbelastung beim Heizen oder Autofahren sowie beim täglichen Lebensmitteleinkauf hat.
Die Kritik an dieser für Nicht-Österreicher günstigen Regelung prallte an der grünen Klima- und Energie-Ministerin Leonore Gewessler stets ab: Selbst in der aktuell zweiten Runde der Klimabonus-Auszahlungen wird an die Nicht-Österreicher so viel Geld verschenkt wie auch an alle langjährigen Steuerzahler.

Klimaministerium verweigert die Antwort
Doch nun wird im Web bereits eine weitere brisante Frage zum Thema Klimabonus für Nicht-Österreicher diskutiert: Erhalten Asylwerber oder Asylberechtigte, die in Quartieren im ländlichen Raum versorgt werden, sogar einen höheren Klimabonus-Betrag als Österreicher, die verkehrsgünstig in der Stadt leben?
Laut der von Leonore Gewessler verordneten und heftig kritisierten (der eXxpress berichtete) Postleitzahl-Regelung wäre das nämlich so: Asylwerber, die etwa in Wien-Josefstadt wohnen, haben Anspruch auf 110 Euro – aber jene, die etwa in Asylquartieren in Reifnitz oder Deutschkreutz gemeldet sind, müssten laut Klimabonus-Rechner der Ministerin sogar 220 Euro erhalten. Also doppelt so viel wie ein Österreicher, der in der Wiener Innenstadt wohnt, und noch immer 70 Euro mehr als ein österreichischer Staatsbürger, der in Baden oder im Zentrum von Linz lebt.
Das Klima-Ministerium wurde zweimal vom eXXpress gebeten, zu diesem Verdacht Stellung zu nehmen, wir erhielten von den ebenfalls mit den Mitteln der österreichischen Staatsbürger bezahlten Pressesprechern innerhalb von zwei Tagen jedoch keine Antwort.
Faktum ist: Für die 63.000 Nicht-Österreicher, die in der Grundversorgung betreut werden, werden nun mindestens 6,93 Millionen Euro an Steuergeld fließen. Und zu befürchten ist, dass sich dies auch in den Heimatländern der Klimabonus-Empfänger rasch herumsprechen wird.
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Kommentare
Wir haben doch genug Geld für andere nur für unsere Kinder können wir uns keine Transporte leisten da ist alles zu teuer jeder Staat ist für seine Bürger verantwortlich der Klimabonus ist nur für Steuerzahler in Österreich die nächste Regierung soll dann diese Geldverschwendung sofort abstellen
Was für ein Fortschritt, im letzten Jahr haben auch die ca. 10.000 Gefängnisinsassen den Klimabonus bekommen.
Heizen müssen alle gleich, egal wie lange sie irgendwo wohnen.
Leistungsbezieher, die auf Steuerkosten vollversorgt werden, aber nicht.
Wieso gibt es Gewesler? Weil es Nehammer gibt.
Ok, spätestens jetzt müsste sogar ein gesunder Verstand eines grünen wissen zu wählen ist.
Die Grünen nehmeeen den österreichischen Steuerzahler das Geld auss der Tasche.
Und Nehammer schaut zu und tut nichts. Gar nichts. Die FPÖ gehört in die Regierung.
Nehammer schaut zu und lässt die Gewessler machen was sie will.
GF 99 / Leider, leider hat der Kanzler bei uns, anders als in Deutschland, wo der Kanzler eine sogenannte Richtungskompetenz hätte ( aber auch nicht nützt ) keine Kompetenz, Frau Gewessler, Weisungen zu erteilen, was möglich wäre, er könnte sie nur austauschen.
“Flüchtlinge erhalten 6,93 Millionen Euro Klimabonus”
Dieses Geld wäre bei hiesigen Rentnern und bedürftigen einheimischen Familien wesentlich besser aufgehoben gewesen.
Und wieviele sind länger als 183 Tage in der Grundversorgung , wieviele haben sich seit 2015 nicht jährlich sondern im gesamten addiert . Die Jahreszahl ist nicht maßgeblich den die Gesamtkosten samt Probleme sind massgeblich , da ist der Klimabonus dagegen ein Witz , alle lachen über Deutschland wir sind pro Kopf die größten Narren was Asyl betrifft.