Infektionszahlen schnellen nach oben: Warum das kein Grund zur Panik ist
Die Ausbreitung der Omikron-Variante lässt die Infektionszahlen in Österreich wieder stark steigen. Im Vergleich zu Delta ist aber die Wahrscheinlichkeit, dass man nach einer Infektion stationär behandelt werden muss, um 25 Prozent niedriger, wie Wissenschaftler jetzt herausgefunden haben. Die neuen Zahlen im Überblick.
Weil bislang nicht überall in Österreich auf die neue Corona-Variante engmaschig getestet wird, kann die tatsächliche Zahl der mit Omikron Infizierten nur geschätzt werden. In Wien ist sie beispielsweise verhältnismäßig hoch (zum Jahreswechsel wurden über 3000 Fälle gemeldet) und auch in anderen Bundesländern wird Delta zunehmend von Omikron verdrängt.
In Niederösterreich sind am Sonntag 80 neue Fälle der Omikron-Variante des Coronavirus verzeichnet worden. Damit stieg die Gesamtzahl auf 614, davon waren 489 Personen nach Angaben des Landessanitätsstabes aktiv erkrankt. Das Durchschnittsalter der Betroffenen erhöhte sich auf 34,2.
Lage in den Spitälern stabil
In Tirol bleibt die Corona-Lage in den Spitälern trotz steigender Infektionen und Omikron-Fällen weiter stabil. Mit Stand Sonntag benötigten 42 Infizierte intensivmedizinische Betreuung, um zwei weniger als am Samstag. Insgesamt wurden in den Spitälern 120 Corona-Patienten behandelt (plus zwei). Die Zahl der aktiv Positiven stieg auf 4.609 an. Im Bundesland kamen 146 weitere Omikron-Fälle hinzu.
Die Betroffenen befanden sich in Quarantäne, teilte das Land mit. Insgesamt wurden in Tirol bisher 585 Fälle der Virus-Variante verzeichnet. Davon galten noch 511 als aktiv positiv.
Niedrigeres Risiko
Der Omikron-Anteil an den Corona-Infektionen nimmt auch in Deutschland laut jüngstem Wochenbericht des Robert Koch-Instituts (RKI) rasant zu. Die Bundesregierung und prominente Virologen haben sich unterdessen vorsichtig optimistisch über die möglichen Auswirkungen der Omikron-Welle in Deutschland geäußert – zugleich aber vor einer wachsenden Gesundheitsgefahr für Ungeimpfte gewarnt.
Hoffnung macht Virologen und Regierung, dass bei Omikron die Krankheitsschwere sehr wahrscheinlich abgemildert ist. Hierfür mehrten sich die Daten, sagte der Berliner Virologe Christian Drosten. Ein Ungeimpfter mit Omikron-Infektion trage drei Viertel des Risikos einer Krankenhauseinweisung eines Ungeimpften mit Delta.
Kommentare
Euer Feind ist so klein, man sieht
in nicht, aber der größte Feind der
spielt mit Ihm.
Man muß Ihn nur erkennen.
Jede Mutation ist schwächer als die vorherige. Dann läuft sich die Hysterie einmal zu Tode. Hoffentlich wird endlich ein Großteil der Bevölkerung munter und erkennt , was hier abgeht. Einfach nur traurig, wie mit Kampagnen Angst und Schrecken vor einer Krankheit, die 99.85% der Menschen überleben, erzeugt wird.
Ich finde alles schon zum ….. nur Vorschriften obwohl ich 2 mal geimpft 1 mal Genesen bin .Es wird immer zu spät reagiert .Normaler Weise lasse ich Menschen mit hohen Infektionszahlen nicht mehr in unser Land einreisen egal ob zum Ski fahren oder sonstiges
Warum kann man fundierte Argumente von Wissenschaftler nicht ernst nehmen? Ist doch positiv, wenn der Verlauf weniger intensiv ist, oder?
Bello, Gecko und Mücke wissen davon noch nichts. Panik heilt Finanzmärkte und ID2020 steht noch an.
Aha, wird wieder verharmlost?