
Innenminister Karner: "Cyber-Kriminalität kann jeden treffen"
Internetdelikte haben im vergangenen Jahr um 29 Prozent zugenommen. Innenminister Karner präsentierte heute den Cybercrime-Report und Maßnahmen zur Prävention gegen ebensolche Delikte. Staatssekretär Tursky sprach davon, “den Österreichern eine digitale Brille aufzusetzen, um sie vor Betrug zu schützen”. Auch auf der Agenda: Die Verhinderung der Verbreitung von “Deep Fakes”, also manipuliertem Nachrichtenmaterial.
Im Innenministerium präsentierten Minister Karner (ÖVP) und Staatssekretär Florian Turski heute den Cybercrime-Report 2021. “Mehr als 46.000 Fälle wurden im vergangenen Jahr zur Anzeige gebracht, damit ist es der am stärksten steigende Kriminalitätsbereich”, erläuterte Innenminister Karner. Fast 37 Prozent können aufgeklärt werden. Am meisten betroffen seien die Menschen durch den siganennten Internetbetrug. “Die Hälfte aller Anzeigen handeln davon. Die Pandemie hat diese Form der Kriminalität deutlich, zum Teil auch drastisch geboostert.” Auch der Angriff auf Daten- und Computersysteme, “wo versucht wird, Geld zu erpressen”, sei stark gestiegen. Momentan sei die MedUni Innsbruck davon betroffen, aber auch Privatpersonen und Industriebetriebe werden regelmäßig Opfer solcher Hackerangriffe.
Vier Maßnahmen sollen nun dagegen helfen: “Wir haben uns erstens neu aufgestellt, haben ein Cyber-Kompetenzcenter, die sogenannte “Cyber-Cobra”, das C4, gegründet und personell auf 130 Zuständige aufgerüstet.” Auch werde strukturell an einer regionalen Aufklärungsarbeit gearbeitet.
Der zweite Bereich sei das Thema “Cyber-Sicherheit”, wo es um Prävention gehe und Richtlinien für alle Institutionen geschaffen werden sollen.
Der dritte Bereich sei in Zusammenarbeit mit Justizministerin Alma Zadic (Grüne) erarbeitet worden und widmet sich dem Kampf gegen “Deep Fakes”, also “bewusst gefälschte Bilder, um die Menschen zu täuschen”.
Der vierte Bereich, “der unser Haus betrifft”, sei “Eigenschutz für das Ministerium und die Polizeibehörde selbst”. Hier sei die Direktion für digitale Services aufgerüstet worden, die künftig die Schulungen für Mitarbeiter übernehmen wird.
Kommentare
Awareness
Polizei durchsucht Wohnungen von zahlreichen Hass-Postern
Polizisten in 15 Bundesländern haben am Montag die Wohnungen von 75 Verdächtigen durchsucht, denen Hassäußerungen im Internet vorgeworfen werden. Insgesamt werde gegen 150 Beschuldigte in 172 Fällen strafrechtlich relevanter Äußerungen ermittelt. Weiterlesen auf spiegel.de
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Meinungsfreiheit ?
Wenn das eine Demokratie nicht mal aushalten kann ?
Vielleicht das ?
“”Berlin-Steglitz. In einem Berliner Freibad haben sich am Sonntag rund hundert Migranten eine Massenschlägerei geliefert.”” gibt auch ein Vidio.
Ans Internet einfach nur einen Rechner, auf dem keine relevanten Daten sind. Für Behörden ist das freilich kaum eine Option.
Aber Private oder kleinere Firmen oder Freiberufler brauchen nicht wirklich alles mit Verbindung zum Internet. Alles Daten, die keine Verbindung zum Internet haben sind sicher. Dazu müsste dann schon jemand einbrechen und die Harddisk mitnehmen.
So simpel ist das.
Ein wichtiger Teil, den ich auch zur Cyberkriminalität rechnen würde ist das Veröffentlichen von Chats ohne Straftatbestand. Es muss ein Verbot analog dem Briefgeheimnis erwirkt werden.
Das kann auch jeden treffen.
Das war schon gut, das die Chats veröffentlicht wurden. Jetzt wissen wir wenigstens die Wahrheit über die ÖVP!