
Herbert Kickl spricht jetzt Klartext: So will ich Kanzler werden
Um 10:36 trat FPÖ-Chef Herbert Kickl sechs Tage nach der Wahl vor die Presse, um ein Statement nach dem Gesprächstermin mit Bundespräsident Alexander van der Bellen abzugeben.
Kickl betonte einleitend, dass mehr als 1,4 Millionen Österreicher, darunter sehr viele Frauen, ihre Stimme bei der Nationalratswahl 2024 der freiheitlichen Partei gegeben haben: “Der Souverän hat ein Machtwort gesprochen!”
Mit dem Wahlergebnis wurden laut Kickl eine Bewertung der Glaubwürdigkeit der Parteien, die Hoffnungen und Wünsche für jetzt sowie für die kommenden fünf Jahre abgegeben. “Vertrauen und Misstrauen sind neu verteilt worden. Der Sprung von der dritten auf die erste Position ist eindeutig; der Wählerwille ist deutlich und unmissverständlich und kann nicht ignoriert und heruntergespielt werden”, so der Chef der Freiheitlichen.
"Die Wähler haben sich nicht geirrt!"
Kickl, der sich mit der FPÖ als neue, frische Kraft an der Spitz der kommenden Regierung sieht, erzählte von Reaktionen aus der Bevölkerung, die an ihn in den vergangenen Tagen herangetragen wurden: “Viele Menschen haben mich kontaktiert. Gratuliert und bestärkt im Anspruch, die kommende Regierung anzuführen. Viele waren konsterniert, geschockt und enttäuscht vom Bild, das angeblich staatstragende Parteien nach der Wahl abgeben”, so Kickl und führte aus, wie sich “höchste Regierungsmitglieder selbst nach der Wahl gefeiert haben; sich Newcomer wie Spitzenkandidaten, die ihr Ziel nicht erreicht haben, als Gewinner feierten und “keine Einsicht, keine Demut und keine Läuterung” zeigen. Ihr Motto laute “weiter wie bisher, Augen zu und durch”.
Für Herbert Kickl sei dies ein verstörendes Signal: “Wenn es nach uns geht, machen wir, wie wir wollen, egal wie der Souverän gewählt hat.”
Anschließend folgte ein Appell: “Bitte nehmt zur Kenntnis: Die Wähler haben sich nicht geirrt! Wie sie sich auch 2019 nicht geirrt haben, als sie die FPÖ abgestraft haben.”
Doch der FPÖ-Chef wolle positiv denken: “Vielleicht war das nur der Schock, die erste Welle der Enttäuschung, die zu diesen bizarren Reaktionen geführt hat. Nun ist es an der Zeit, die Positionen demütig anzunehmen, auf die man vom Wähler gestellt wurde. Unsere Hand ist ausgestreckt!”
Gespräch mit van der Bellen
Nach einer Auflistung der aktuelle Probleme, die in Österreich herrschen – von einer Kaskade der Gewalt über die enormen Schulden bis hin zum schwer angeschlagenen Gesundheitssystem und dem Kulturkampf und der Sprachlosigkeit in den Schulen in Ballungsräumen – wurde Kickl konkret: “Wir brauchen einen Partner mit einer breiten Übereinstimmung der Themen als Fundament.”
Mit diesem Anliegen ging Kickl auch in das gestrige Gespräch mit Bundespräsident Alexander van der Bellen. “Es ist kein Geheimnis, dass wir oft unterschiedlicher Meinung sind, aber ich habe immer offen mit dem Bundespräsidenten kommuniziert. So auch gestern. Aber dieses Mal war es anders: Ich kam nicht als Opposition mit 16 Prozent zu ihm, sondern als Anwalt und Sprachrohr von 1,4 Millionen Österreicherinnen und Österreicher.”
Beim Gespräch teilte Kickl van der Bellen seine Interpretation der Nationalratswahl mit: Es gäbe nur einen Gewinner und es brauche eine stabile Regierung, also zwei Parteien mit deutlichem Mandatsüberhang. “Eine Koalition der Verlierer wäre ein Schlag ins Gesicht der Wähler”, so Kickl und hob hervor: “Für wen wird Politik gemacht? Wem gilt die erste und wichtigste Rücksichtsnahme? Der eigenen Bevölkerung. Und dann kommt alles andere.”
In diesem Sinne habe Kickl dem Bundespräsidenten klar mitgeteilt, dass die FPÖ die kommende Regierung mit ihm als Kanzler anführen möchte. Die weitere Vorgehensweise des Bundespräsidenten sei nun, weitere Gespräche zu führen und sich danach an die Öffentlichkeit zu wenden.
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Kommentare
@spaghetti007: auch ihnen verhelfe ich gerne zu mehr bildung: bei der bundespräsidentenwahl 2022 war norbert hofer ein kandidat?
Mein Kommentar ist eine Frage: Hat sich Herr Kickl bei Van der Bellen für seine unsäglichen Beleidigungen entschuldigt? Das würde Größe zeigen, nicht sein Geschwätz vom Souverän.
Vielleicht sollten wir uns sogar diese Türkis – Rote – Pinke Packelei wünschen.
Bei der nächsten Wahl hat die FPÖ dann ~ 37 %. VDB ist auch Geschichte. Nehammer ist weg, Babler auch vergessen.
Dann machen wir FP – VP mit Kickl, Sachslehner, Plakholm und alles wird gut. Viel Arbeit zwar, weil Berg an Problemen ist jetzt schon groß aber ich nehme an, denen macht das Spaß, wie es mir Spass machen würde.
Die Koalition ÖVP und SPÖ mit den Neos ist ja schon ausgepackelt. Jetzt muss man nur mehr schauen, dass das nicht zu undemokratisch aussieht. Daher wird die ÖVP Scheinverhandlungen mit der FPÖ führen. Die FPÖ wäre also gut beraten, die Verhandlungen transparent zu machen, damit jeder sieht, was da für ein Schauspiel abgezogen wird. Und wenn dann später Nehammer mit Babler nicht mehr kann, weil die Wirtschaft weiter den Bach runter geht, gibts einen wahren Erdrutsch bei Neuwahlen.
niemand hat mehr stimmen bekommen als die “mummie” in der hofburg. wer sitzt demokratisch also am längeren hebel?
@bernd : eindeutig : das Volk !! Und das ist nicht der BP…. , gell !??
Da gings schon los mit FPÖ bashing!
Sehr gerne helfe ich:
Bundespräsident A van der Bellen BP Wahl 2022: gültige Stimmen 2.299.590
Nationalratswahl FPÖ: gültige Stimmen 1.408.514
Bernd@ VdB ist angetreten als Grüner. VdB bekam die ganze unterstützung von den Einheitsparteien. ÖVP, SPÖ, Grüne, Neos, ÖGB, usw. So gesehen hatte Norbert Hofer ein ausgezeichnetes Wahlergebnis erzielt. VdB selber sagte “das war Arschknapp”!
mal ganz ehrlich. was hat das mit dem parlamentarismus zu tun? die gesetzte beschließt das parlament (die diese auch eigentlich einbringen sollte, was aber leider mittlerweile in die hände der regierung gelegt wird). die regierung sollte endlich das tun, was sie lt. gesetz tun sollte: die exekutive der vom parlament beschlossenen gesetze sein. nicht mehr und auch nicht weniger. es ist eigentlich völlig egal, wer sich kanzler nennt. denn der hat im grunde, außer dass er als sprachrohr fungiert, nichts zu melden (wäre nicht die entsprechende menge an abgeordneten auf seiner seite und dann noch der klubzwang). wertet endlich das parlament auf, positioniert die regierung wo sie hin gehört und hebt den klubzwang auf…
Und der schlimme Kickl sagt schon wieder die Wahrheit und verständlich noch dazu. Es wäre schön wenn der schlimme Kickl bei den total verlieren nachfagt ob er das so wiedergeben darf. Ich denke selbst da wären diese Einheitparteien dagegen. Ich lach mich kaputt
Wenn man sich anschaut, wie diese unfaehige Ampel in Deutschland auf ihren gutbepfruendeten Posten klebt, wuerde ich mir Sorgen machen, dass man eine aehnliche Konstruktion in Oesterreich wegen Unfaehigkeit bald wieder los wird.
Also das wuensch ich mir absolut nicht.
Liebe FPÖ, bitte geht in Opposition, dann könnt ihr euch voll und ganz dem Corona UA. widmen, und braucht auf niemandem Rücksicht nehmen. Denn gleich darauf wird es sowieso Neuwahlen geben…
@hopala : genau !! Denn es muß erst schlechter werden, bevor es besser wird ! 🙂
Die Strategie wird für die FPÖ darin liegen, in der ÖVP eine Revolte auszulösen, indem sie ihr zum richtigen Zeitpunkt attraktive programmatische Angebote macht, wenn sich abzeichnet, dass die Verhandlungen zwischen ÖVP/SPÖ/Neos zu langwierig bzw. für die ÖVP frustrierend geworden sind, sodass einige prominente ÖVPler entnervt die Parteispitze in Frage stellen und offen die Koalition mit der FPÖ fordern.
Wenn ÖVP & SPÖ in Vorarlber u. Steiermark wieder verlieren sind Nehammer u. Babler weg. Dann sollen sie bei den Grünen Vorstellungsgespräche führen. Dort passen sie gut hin.
Eine Koalition ÖVP und SPÖ mit den Neos ist eh schon ausgemacht. Die hält aber nicht lange und dann wird die ÖVP froh sein, wenn sie die FPÖ hat.
weiß nicht ob das so laufen wird.
wenn die spö diese Koalition eingeht, ist bei den nächsten wahlen die kpö im parlament. zum verteilen gibt’s nix, die vermögenssteuer kriegens mit der övp auch nicht.
überhaupt stehen sie wirtschaftspolitisch gegen övp und neos komplett an der wand bei dem kräfteverhältnis.
Warum nicht gleich eine Vierer-Koalition , das Besten aus allen Welten gegen Kickl.
Genau, den Einheitsbrei von den 4 Parteien hat man ja bei den Diskusionsrunden gesehen. Alle gegen Kickl welche guten Ideen er hatte.
Wenn man nicht im Vorfeld über Kickl lauter Schauermärchen erzählt hätte, wäre die Koalition zwischen FPÖ und ÖVP bereits unter Dach und Fach. Man wollte eigentlich Kickl und die FPÖ generell von den Wahlen verhindern. In allen Reihen, auch im Journalismus hat sich regelrecht ein Hass gegen FPÖ und Kickl aufgebaut. Was hat Kickl wirklich getan, welche Menschen sind zum Schaden gekommen, welche Verbrechen hat er begangen. Das einzige was er getan hat, er hat unverblümt die Wahrheit unseres herabgesandelten Systems zum Ausdruck gebracht. Dass die Parteien, die an dieser ausufernden Misswirtschaft jahrzehntelang beteiligt sind, nicht lustig darauf reagierten, ist irgendwo verständlich. Aber die Politiker bestimmen nicht dem Volk, wie sie zu leben haben, sondern das Volk bestimmt wie die Politiker zu arbeiten haben. Leider ist diese Schere immer weiter auseinander gegangen. Nun hat sich bereits ein Teil getraut sich gegen das Etablissement mit fast 30 % dagegen aufzulehnen.
Die ÖVP-GRÜNE Regierung hat von 2019 bis Heute 94 Milliarden zusätzliche Schulden angehäuft. 2019 hatten wir 281 Milliarden gesamte Staatschulden, nun haben 375 Milliarden Staatschulden.
Da würde ich Kickl abraten, dieses von den ÖVP-GRÜNE abgesandelte Österreich als Kanzler zu übernehmen. Die 71 %, die die anderen Parteien gewählt haben, werden am eigenen Leib noch verspüren, was da noch auf sie kommen wird.
Ob das richtige Ansatz ist, unser Land komplett in den Sumpf zu fahren wo es nachher unmöglich wäre irgendetwas zu tun nur um damit zu zeigen, dass die “Anderen” unrecht hatten? Es geht ja nicht darum welche Fraktion es macht , sondern DASS es gemacht wird und dafür muss eben eine Koalition aus denen ran, die NICHT mit bereits vielfach gescheiterten Ideologien an den Speck wollen, sondern jene, die am Vielversprechendsten sind. Und dazu gehört auch etwas Wille zum Land selbst, sprich etwas Patriotismus. Wer ist da wohl am Glaubwürdigsten?
Was mir bei all dem Kickl-bashing fehlt, sind konkrete Anschuldigungen gegen ihn als Person, denn letztendlich dreht es sich ja, laut allen anderen Parteien, doch bloß um ihn und nicht die Partei. Was genau, abgesehen von den persönlichen Aversionen eines Nehammer, wirft man Herbert Kickl eigentlich vor? Was man macht sind Auszüge aus ehemaligen Faux-Passes des FPÖ leaders, wobei keiner der Beschuldiger selbst frei von Vorwürfen wäre. Bloß bei Kickl macht man die Mücke zum Elefanten. Wäre tatsächlich etwas dran, dann wäre Kickl bereits wegrasiert worden, doch das ist es halt nicht. Ja, er ist rethorisch großartig hat ein großes Maul, aber nur desshalb weil jemand über so eine Gabe verfügt ihn mit ehemaligen Granden aus einer der unsäglichsten Zeiten der jüngeren Geschichte zu vergleichen ist einfach ekelhaft. Den Herrn von den Roten wollen wir doch auch nicht in die Nähe des seinerzeit führenden Zeitgenossen aus dem Osten, dieser erwähnten Zeiten rücken, oder? Somit schlage ich eine Ansage vor, die man manchmal bei Hochzeiten hört: “Sollte jemand Gründe und Einwände vorbringen, möge er jetzt sprechen oder für immer schweigen”. Für den Herrn von Rot-Links findet sich sicherlich ein Übersetzer in seine bevorzugte Dialektik
ich denke das problem ist, dass kickl als innenminister gezeigt hat, dass die övp in sachen asyl nur heiße luft produziert hat und die zahlen deutlich gesenkt hat.
und dann war noch die sache mit dem sauhaufen bvt. neben fragwürdiger datensicherheit hatte ja der ibiza drahtzieher h. kontakte zum bvt. auch da hat kickl nicht einfach die zustände so hingenommen. hat ja einen grund dass das bvt aufgelöst wurde.
und der letzte punkt ist, dass kickl als arbeiterkind nicht so gerne mit der schickeria packelt. weder am opernball noch sonstwo.
und er ist auch nicht einer wie der typische spö funktionär, der auf das milieu herab blickt, aus dem er gekommen ist.
Wenn man es nüchtern nach den gewählten Programmen, ohne eigene Vorlieben für eine Partei oder ienen Politiker betrachtet gibt es nur blau-schwarz als Ergebnis, mit Nehammer als Vize, oder auch einer alternative, dass kann die ÖVP entscheiden. Nicht weil unbedingt die stärkste Partei den Kanzler stellen muss und auch nicht weil einer Dreierkoalition mit über 50% nicht auch eine gewählte Merheit wäre….aber ÖVP und SPÖ sind in ihren Programmen so diametral unterschiedlich, das eine Koalition der zwei schlicht ein verarschen ihrer Wähler sei, speziell beim Thema Steuer. Das wäre also bestenfalls eine Stillstandskoalition, die in rosigen Zeiten akzeptabel wäre, aber nicht in einer Krisenzeit wie aktuell, die Reformen braucht. Die überwältigende Mehrheit hat sich für das bei FPÖ und ÖVP ähnliche Reformprogramm entschieden und dem ist nachzukommmen.
Das Parteiprogramm, das zur Beruhigung der Wähler geschrieben wurde, ist die eine Sache. Die andere Sache ist die stramm linke bzw. grün-woke Gesellschaftspolitik, die die VP in der Praxis umsetzt. Diese Partei hat mit der alten VP nichts mehr gemeinsam.
Ich fand es war ein ausgezeichnetes, ehrliches Statement.
Wenn ich allerdings die Reaktionen diverser Medien nachlese, denke ich die FPÖ-Wähler müssen sich auf weitere Jahre (oder Monate) in der Opposition einstellen. Auch kein riesiges Problem.
Aber für die Zukunft des Landes ist es verheerend! Siehe Deutschland.
Ich habe nun in Statistik Austria im Internet nachgeschaut. 2019 hatten wir Staatsschulden 281 Milliarden, nun heute haben wir 375 Milliarden Gesamtschulden. Um 94 Milliarden !!!!! mehr, die uns die ÖVP-GRÜNE Regierung aufgehalst hat. Ich würde Kickl empfehlen den Kanzler nicht anzunehmen. Denn Österreich fährt in Kürze mit ÖVP-SPÖ Koalition an die Wand. Leider im Jahr 2000 hatten wir noch 141 Milliarden Schulden. 234 Milliarden verdanken wir der ÖVP-SPÖ und Grünen.
Für Schmähhammer wird jetzt sehr schwierig, er muss farbe bekennen!
Bravo Herbert 👏👏👏👏
Sollte es Herbert Kickl gelingen, Kanzler zu werden, endet das theoretische Vorfeld und es wird ernst. Eine der ersten und dringendsten Maßnahmen der FPÖ müsste darin bestehen, das derzeitige Klima der Einschüchterung, Ausgrenzung und Bedrohung umgehend zu beenden. Dieses Klima der Angst hat mit der Corona-Krise einen neuen Höhepunkt erreicht und ist in bisher unvorstellbare Dimensionen vorgestoßen. Unter dem Vorwand des Gesundheitsschutzes wurden Menschen systematisch eingeschüchtert, kritische Stimmen diffamiert und gesellschaftliche Spaltungen vertieft. Programme, die unter dem Vorwand der “Bekämpfung von Fake News” genutzt werden, um einerseits eigene Fehlinformationen zu verbreiten und andererseits unliebsame Meinungen zu zensieren, müssen sofort eingestellt werden. Oftmals werden Einzelpersonen oder Gruppen in den Medien fälschlich beschuldigt, um sie zu diskreditieren. Auch wenn Gerichte diese Falschinformationen als solche entlarven, bleiben viele Medien bei der Verbreitung dieser Lügen. Dies ist ein typisches Beispiel für das kontinuierliche Vorgehen in diese Richtung.
Es wäre essenziell, die Meinungsfreiheit – ganz im Sinne des Namens der Freiheitlichen Partei – als hohes Gut unserer Gesellschaft zu kommunizieren und dabei sicherzustellen, dass niemand ausgegrenzt wird. Ein offener und ehrlicher Diskurs, der alle Menschen einlädt, ist der Schlüssel zu einer gesunden Demokratie. Darüber hinaus sollte die FPÖ ihren Fokus darauf legen, wofür sie steht, und nicht nur, wogegen sie sich richtet.
Die Zivilgesellschaft muss der eigentliche Treiber gesellschaftlicher Entwicklung sein, denn sie spiegelt den Willen der Bevölkerung wider. Parteien hingegen sind lediglich das demokratisch gewählte Durchführungswerkzeug, das den Willen der Gesellschaft in die Praxis umsetzen sollte. Sie müssen nach einer Wahl die Anliegen und Interessen der Menschen in konkrete politische Maßnahmen umwandeln und nicht eigene Machtspiele oder Ideologien verfolgen. Der Einsatz der Bevölkerung ist dabei besonders wichtig, da der Fantasie des aktuellen Systems keine Grenzen gesetzt sind, wenn es darum geht, Kickl und die FPÖ in ihrer Arbeit für Österreich zu behindern. Die Bevölkerung – die sogenannte Zivilgesellschaft – sollte ermutigt werden, friedlich und gewaltfrei, aber bestimmt, innerhalb demokratischer Möglichkeiten für ihre Anliegen einzutreten. Dies kann beispielsweise durch Demonstrationen oder den Widerstand gegen die Indoktrination von Kindern im Alltag geschehen.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte betont, dass Meinungsfreiheit und Zivilgesellschaft essenziell für die Demokratie sind. Regierungen sollten den Willen der Bevölkerung umsetzen -EGMR 2021
Stimme vollinhaltlich zu. Ich plädiere für Dienstagsdemos oder Donnerstagsdemos!
Zum Glück sind gute 70% der Wahlberechtigten in Österreich nicht der Meinung, dass Herr Kickl Bundeskanzler werden soll, sogar innerhalb der FPÖ sind es nur etwa 25%, die ihn als Kanzler sehen wollen
Fast 80% sind es beim Nehammer und 80% beim Babler, da steht der Kickl mit 70% noch gut da.
Und 92% haben die Grünen nicht gewählt, trotzdem will Kogler in die regierung….noch Fragen?
Herr Kickl 💙 souverän FÜR 🇦🇹 arbeitend : Sieger in allen Belangen
Na ja, was hat Kickl souverän für Österreich geleistet? Als Innenminister? Ausser dass er Polizeipferde gekauft hat, die niemand braucht und dann mit Verlust wieder verkauft werden sind? Und wie viele abgelehnt Asylwerber hat er tatsächlich abschieben lassen? Er hat in seinem durchaus beeindruckenden Wahlkampf nie Zahlen genannt. Hoffen wir, dass er so erfolgreich sein wird wie sein Exchef Strache
Ich bewundere die Offenheit Herbert Kickls und nicht um den heissen Brei herumzureden, so wie wir es bis jetzt von allen anderen Fraktionen gewohnt sind. Nach den neuesten Erkenntnissen, vorzugsweise erst NACH der Wahl bekannt geworden und den wirtschaftlichen Prognosen, die sich daraus ergeben, kann man den bisherigen Weg nicht weiter beschreiten und auch romantische neomarxistische Ideen durchsetzen, die nur dazu dienen würden den Neidkomplex in bestimmten Teilen der Bevölkerung zu befriedigen. Unser werter Herr Van der Bellen ist nicht nur Bundespräsident, er ist auch Wirschaftsprofessor und somit muss ihm in seiner tiefsten Sorge und Verantwortung auch einleuchten was jetzt Sache ist. Er sollte angehalten sein über alle persönlichen und parteipolitischen Unwegsamkeiten hinaus die Weichen für eine entsprechende Regierung mit dem Wahlsieger und der zweitstärksten Partei zu forcieren. Die Bevölkerung hat es satt sich ideologischen Grundsätzen einzelner Bewegungen zu unterwerfen, nun ist Pragmatismus erforderlich. Schauen wir ob jetzt endlich der Knopf aufgeht, sonst bleibt er wohl für immer geschlossen…
Hoffentlich klappts.
Auch unser BP scheint von wirklicher Demokratie nichts zu Halten, genauso wie unsere Einheitspartei, unsere “Künstler”, die NGOs und andere. Da wird wirklich alles versucht um ein Demokratisches Wahlergebnis zu verweigern. Wir werden die Zuckerl-Koalition bekommen-am Volk vorbei. Unsere Demokratie ist am Ende.
Echte Demokratie ist das zu tun, was das Volk will. Und da über 70% der Wahlberechtigten nicht die FPÖ gewählt hat, wird jede Partei kopulieren müssen. Kickl Genau so wie Nehammer und der Co. Das ist eben Demokratie! Zum Glück haben wir die Demokratie noch. Oder wollen Sie Zustände wie in Russland, Nordkorea, China oder Iran?
Über 55% der Wähler wollen keine Linken in der Regierung – das gilt es bei der Regierungsbildung zu beachten.
Bundeskanzler werden? Kogler, den 92% nicht gewählt haben? Oder vielleicht der VDB den niemand gewählt hat? Hoppala, der ist ja gar net angetreten… Der ist ja angeblich „parteienloser“ Bundespräsident. Zumindest erzählt er uns das, gell.
Und schon wieder der Schmäh-70% haben ihn NICHT gewählt-bitte DAS auf ALLE Parteien so umrechnen. Kickl wurde ERSTER-daran können sie mit ihrem Rechenbeispiel nichts ändern. Übrigens-Zustände wie in China werden wir bald haben,wn sich die Einheitspatei zusammenhängt.
Ohne Fpö in der Regierung wäre auch nit schlecht….sollen die Verusacher Övp den Karren aus den Dreck ziehen, was sie verursacht haben
Mit diesen Parteien wird der Karren wohl eher weiter IN den Dreck gefahren.
Pepi! Ohne FPÖ in der Regierung könnte die FPÖ, egal wer der neue blaue Bundeskantzler auch wird, oder vielleicht sogar eine blaue Bundeskantzlerin, nicht zeigen welches Potentzial in ir steckt. Mahlen sie nicht den Teuffel an die Wand, eine Regierung ohne die FPÖ ist wie ein Gulasch ohne Safft!
Dass Nehammer nach der Corona Geschichte überhaupt noch im Amt ist, verwundert eigentlich. Wohl weil ausser der FPÖ alle anderen Parteien genauso am falschen Dampfer gesessen sind. Und Fehler zuzugeben erforder Charakter und Selbstsicherheit.
Ich freue mich schon auf den Corona-Untersuchungsausschuss!
Herbert Kickl nach Dr.Jörg Haider der beste Politiker was Österreich je hatte. Die meisten reden viel und sagen nichts.
Jetzt bin ich gespannt, wie Herr Nehammer die Kurve kriegt …
Bester Volkskanzler!
Dieser Artikel fasst das Statement sehr gut zusammen 👍🏼
Im Gegensatz zur Kronen Zeitung, da ist schon die Überschrift eine Zumutung 🤬
Aufgrund Ihres Kommentars hwbe ich kurz zur Krone geschaut. Dachte wirklich ich wäre aus Versehen beim Standard gelandet.
BRAVO Herbert Kickl & FPÖ, nur nicht beirren lassen👍
💙💙👍💪💪💙🇦🇹💙🇦🇹💙🇦🇹
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5. Oktober 2024 um 11:26 Uhr
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