Die großflächige Waffenverbotszone in Wien-Favoriten wird um weitere drei Monate verlängert. Das bestätigte die Landespolizeidirektion am Montag auf Anfrage der APA. Die aktuelle Regelung läuft mit Donnerstag aus.

In den vergangenen zwölf Monaten wurden im betroffenen Bereich insgesamt 146 Waffen sichergestellt – darunter 101 Messer, 22 Pfeffersprays, sieben Schlagringe oder Schlaghandschuhe, zwei Elektroschocker sowie eine Schreckschusspistole.

Laut Polizei sei in der Zone rund um die Favoritenstraße inklusive Reumann- und Keplerplatz eine „spürbare Verbesserung der Lage“ feststellbar. Die Verbotszone ist Teil eines umfassenderen Maßnahmenpakets, das auch Videoüberwachung und gezielte Schwerpunktaktionen umfasst.

Der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp: „Waffenverbotszonen sind reine Symbolpolitik und haben keinerlei Wirkung.“APA/ROLAND SCHLAGER

FPÖ: „Waffenverbotszonen sind Symbolpolitik“

Angesichts der täglichen Gewaltverbrechen in Wien übt FPÖ-Landesparteiobmann Dominik Nepp scharfe Kritik an der Sicherheitspolitik der Stadtregierung. Die von Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) eingeführte Waffenverbotszone in Favoriten sei laut Nepp „reine Symbolpolitik und habe keinerlei Wirkung“.

„Wien wird immer unsicherer, weil Ludwig die Stadt mit seiner verantwortungslosen Massen-Asylpolitik zu einem Brennpunkt für importierte Gewalt gemacht hat“, so Nepp. Er fordert effektive Maßnahmen zur Wiederherstellung der Sicherheit in der Bundeshauptstadt.

Solange der Zustrom an illegalen Migranten nicht gestoppt werde und sich „Kriminelle aus aller Herren Länder ungehindert in unserer Stadt ausbreiten können“, werde sich an der Lage nichts ändern, betont der FPÖ-Politiker.

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